Deutschland muss wohl 20.000 Elefanten aus Afrika annehmen

Elefanten ziehen als Herde umher.
Symbolbild © istockphoto/Henk Bogaard

Erst einmal klingt diese Nachricht befremdlich. Deutschland soll etwa 20.000 Elefanten aus Afrika aufnehmen. Allerdings gibt es einen ernsten Hintergrund, der jetzt tatsächlich auch politisch hohe Wellen schlägt.

Was für ein seltsames Angebot ereilte jetzt Deutschland, denn es sollen 20.000 Elefanten aus Afrika aufgenommen werden.

Elefanten-Überflutung für Deutschland

Ein ungewöhnliches Angebot kommt jetzt aus einem fernen Land. Denn Deutschland soll Elefanten aus Afrika annehmen. Dabei handelt es sich aber nicht um einzelne Tiere für den Zoo, sondern um unglaubliche 20.000 Elefanten. Der Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) wurde kürzlich ein unerwartetes Geschenk gemacht, und so soll Deutschland jetzt die Tausenden Elefanten aus Botswana erhalten.

Dieses ungewöhnliche Angebot stammt direkt vom Präsidenten des südafrikanischen Binnenlands, Mokgweetsi Masisi. Der Grund für diese ungewöhnliche Geste liegt in Lemkes Vorhaben, die Einfuhr von Jagdtrophäen nach Deutschland einzuschränken oder sogar zu verbieten. Dies würde unter anderem die Jagd auf Nashörner und Elefantenstoßzähne betreffen.

Doch Masisi, der Präsident Botswanas, sieht diese Pläne nicht mit Wohlwollen. Er argumentiert, dass sein Land unter der Überpopulation der Elefanten leidet und von der regulierten Jagd auf diese Tiere profitieren würde. In einer aufgebrachten Reaktion forderte Masisi, dass Deutschland 20.000 Elefanten übernehmen solle, wenn Lemke diese Tiere so sehr schätze.

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Empörung über Angebot ist groß

Er betonte, dass es sich keineswegs um einen Witz handele, sondern um eine ernsthafte Lösung für die Probleme seines Landes. Die Bedingung: Deutschland müsste die Elefanten auf eigene Kosten abholen und ihnen die Freiheit gewähren, in Deutschland herumzulaufen. Der WWF äußerte sich zu diesem ungewöhnlichen Angebot und betonte, wie absurd es wäre, 20.000 Elefanten nach Deutschland zu bringen.

Doch gleichzeitig verdeutlichte der Verein die großen Herausforderungen des Arten- und Naturschutzes in Afrika und anderen Teilen des Globalen Südens. Der WWF plädiert dafür, dass Entscheidungen in diesem Bereich im Dialog mit den lokalen Regierungen und Gemeinschaften getroffen werden sollten, um eine nachhaltige Koexistenz von Mensch und Tier zu gewährleisten.

Das Angebot aus Botswana wirft ein Schlaglicht auf die komplexen Herausforderungen des Naturschutzes weltweit. Es zeigt deutlich, wie wichtig es ist, Lösungen gemeinsam mit den betroffenen Gemeinschaften zu erarbeiten, um eine langfristige und nachhaltige Co-Existenz von Mensch und Tier zu ermöglichen.