Erste Region erhöht Kita-Gebühren: Weitere Städte könnten folgen

In beiden aufgehaltenen Händen befindet sich eine Familie, die aus blauem Papier ausgeschnitten wurde. Sie besteht aus einem Mann, einer Frau und zwei Kindern. Im Hintergrund befindet sich ein Holztisch, auf dem viele 50- und 100-Euro-Scheine liegen.
Symbolbild © istockphoto/sal73it

In einer ersten Region werden jetzt die Kita-Gebühren erhöht. Medienberichten zufolge soll die Erhöhung schon zum 1. August 2023 in Kraft treten. Außerdem soll auch die Einkommensstufe verändert werden. Laut Experten könnten auch weitere Städte dem Vorbild folgen.

Diese Nachricht trifft viele Eltern sicherlich eiskalt. Denn derzeit ist ohnehin schon alles sehr teuer. Jetzt erhöht eine erste Region auch noch die Kita-Gebühren. Experten gehen davon aus, dass weitere Städte folgen könnten.

Das wird sich ändern

Zum 1. August 2023 werden die Kita-Gebühren in einer bestimmten Region ansteigen. Gleichzeitig soll auch die Einkommensgrenze verändert werden. Diese liegt derzeit bei 15.000 Euro und soll auf 20.000 Euro angehoben werden. Wer weniger Jahreseinkommen hat, kann das Kind kostenlos zur Kita schicken.

Weiterhin soll auch die sogenannte Geschwisterregelung ein Update erhalten. Bislang entfiel eine Gebühr für ein Geschwisterkind oder mehrere Geschwister, wenn diese in die gleiche Kita gehen. Ab dem dritten Kind entfällt auch 2023 weiterhin die Gebühr. Jedoch soll für das zweite Kind ein Beitrag von 25 Prozent des üblichen Satzes gezahlt werden.

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Noch nicht endgültig

Final ist die neue Beitragssatzung jedoch noch nicht. Diese muss zuvor erst noch politisch beschlossen werden. Die Stadt Unna ist im Ruhrgebiet damit die erste Gemeinde, die die Kita-Gebühren anhebt. Allerdings berichten Medien darüber, dass auch andere Städte die Preise erhöhen könnten.

Laut den Informationen soll es in Gelsenkirchen jedoch zu keiner Gebührenerhöhung kommen. Darüber hinaus können sich auch Eltern in Essen freuen. Dort soll eine Stadtsprecherin erklärt haben, dass die Stadt keine Pläne zu einer Beitragserhöhung für Kita-Gebühren habe.

Eltern dürfen hoffen

Obwohl nun eine erste Stadt die Kita-Gebühren erhöht, und bundesweit Städte diesem Vorbild folgen könnten, gibt es bislang keine weitere Nachricht darüber, dass tatsächlich Regionen oder Gemeinden entschieden haben, die Kita-Gebühren zum kommenden Kita-Jahr zu erhöhen.

Die Eltern dürfen also hoffen und müssen schlussendlich abwarten, bis eine endgültige Entscheidung dazu getroffen wird. In der Regel werden Gebührenerhöhungen im Juni entschieden und gelten dann zum Start des neuen Kita-Jahres. Üblicherweise werden Eltern dabei über Änderungen von den Einrichtungen möglichst zeitnah informiert.