Haushaltskrise: Kürzungen drohen – Millionen Rentner betroffen

Rentner zählt Geld in der Hand
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Millionen Rentner sind von der aktuellen Haushaltskrise betroffen, denn es drohen extreme Kürzungen. Die Rente ist wohl doch nicht so sicher, wie die meisten denken.

Die aktuelle Haushaltskrise entfacht eine altbekannte Renten-Debatte. In der Tat gibt es Aspekte der Rente, die von Kürzungen betroffen sein könnten. So sind Modelle wie die Rente mit 63 ebenso im Gespräch wie die Mütterrente.

Millionen Rentner wären betroffen: Einsparungen in der Staatskasse

Nach offiziellen Angaben soll in den vergangenen Jahren immer wieder Geld für die vielen Probleme verteilt worden sein. Deshalb fehle es jetzt an allen Ecken und Enden. Mit anderen Worten: Der Staat kann nicht mehr alles ausgleichen, wenn die Krise kommt. Viele Politiker bringen immer wieder Einschnitte bei der Rente und verschiedene Modelle ins Gespräch. Und sie sind damit längst nicht mehr allein. Man könnte zum Beispiel die Anpassung der Bestandsrenten zum Ausgleich heranziehen. Diese Forderung gab es schon vor der Haushaltskrise.

Mütterrente und Rente ab 63 in der Diskussion

Zur Diskussion stehen auch die Rente mit 63 und die Mütterrente. Alles Modelle, die sich der Staat so wohl nicht mehr leisten kann. Doch die Sozialverbände laufen Sturm dagegen. Sie wollen die Einkommen von 21 Millionen Bürgern schützen, die jedes Jahr in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Das müsse die Gesellschaft entsprechend honorieren. Aktuelle Prognosen gehen sogar von einem Anstieg aus. Entsprechend der Steigerungen der Preise und Ausgaben müsse auch die Rente höher ausfallen.

Fraglich bleibt im Umkehrschluss, was davon übrig bleibt. Jetzt geht es in erster Linie darum, als Gesellschaft zusammenzuhalten und die Rente zu sichern. Würde man jetzt bei der Rente, bei den Bedürftigen und bei den vermeintlich Schwächeren sparen, würde das zu einer weiteren Spaltung innerhalb der Gesellschaft führen. So oder so werden die Rentner mit einem flauen Gefühl im Magen die Nachrichten verfolgen und hoffen, dass sie nicht noch weniger pro Monat bekommen.