Hunde werden eingesetzt: Seuche breitet sich aus in Deutschland

Hunde von der Polizei durchkämmen die Grünanlage einer Wohnhaussiedlung.
Symbolbild © imago/Andre Lenthe

Um diese Seuche in Deutschland zu bekämpfen, sind inzwischen sogar Hunde im Einsatz. Was da gerade auf uns zukommt, erfährt man in dem folgenden Artikel.

Damit sich folgende Seuche in Deutschland nicht noch weiter ausbreitet, setzt die Polizei jetzt Hunde ein. Natürlich müssen das speziell trainierte Tiere sein, die den Geruch der infizierten Lebewesen erkennen und aufspüren können. Ein Bundesland ist dabei besonders schwer betroffen.

Hunde sollen Pest eindämmen

Zuletzt war eine tödliche Krankheit bei den Bienen ausgebrochen, weshalb man ganze Sperrgebiete einrichten musste. Weniger gefährlich ist Deutschlands neue Seuche leider nicht, für deren Bekämpfung man sogar auf die Hilfe von Spezial-Hunden angewiesen ist. Mindestens sechs Monate Ausbildung haben diese Hunde hinter sich, um offiziell in der Lage zu sein, die ASP aufzuspüren.

Es gibt zwar schon jetzt 14 Teams in Nordrhein-Westfalen, um einem weiteren Ausbruch entgegenzuwirken, aber es sollen noch mehr dazukommen. Die CDU in NRW ließ verlauten, dass man sieben weitere Seuchen-Hunde ausbilden möchte – das schütze nicht nur NRW, sondern ganz Deutschland. Aber was ist eigentlich ASP, und warum braucht es dazu gerade Hunde?

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Die Nase vorn

Natürlich sind es die Super-Nasen der Vierbeiner, die hier den entscheidenden Vorteil bieten. Während ein Mensch zum Beispiel Brot riechen kann, wenn es frisch gebacken ist, vermag der Hund auch einen trockenen Brotkrumen am Ende des Zimmers wahrzunehmen. Aber um Brot geht es bei der Afrikanischen Schweinepest (kurz ASP) nicht, sondern um Haus- und Wildschweine. Für die Seuche, die hier im September 2020 das erste Mal ausgebrochen war, möchte Deutschland mithilfe der ausgebildeten Hunde im Notfall besser vorbereitet sein. Immer wieder kommt es zu vereinzelten Ausbrüchen von ASP im gesamten Land. NRW macht es vor und leistet Vorsorge.

Hunde gegen Seuche in Deutschland

Bei der ASP handelt es sich um eine hochansteckende Viruserkrankung, die Wild- und Hausschweine befällt. Die Pest kann sowohl schlimme Auswirkungen auf die Schweinehaltungsindustrie als auch auf die Wildschweinpopulation haben. Die Rolle der trainierten Hunde ist, dass sie erkrankte Schweine und Kadaver schnellstmöglich ausfindig machen. Somit kann man die infizierten und ansteckenden Tiere gleich aus dem Weg räumen und die Ausbreitung der Seuche so gut wie möglich stoppen.