In 10 Jahren: „Künstliche Sonne“ aus China soll saubere Energie erzeugen

Die Sonne im Universum
Symbolbild

In der Forschung und Wissenschaft geht es immer darum, Alternativen zur Energiegewinnung zu finden. China möchte jetzt mittels einer „künstlichen Sonne“ sogar saubere Energie erzeugen.

Schon in 10 Jahren will China eine Technik entwickelt haben, die mit einer „künstlichen Sonne“ arbeitet. Dies soll zur sauberen Energiegewinnung genutzt werden.

Höhere Temperaturen als die „echte Sonne“

Die Entwicklung bei der „künstlichen Sonne“ geht gut voran. Laut aktuellem Stand sollen bei Testungen der künstlichen Variante sogar höhere Temperaturen gemessen worden sein, als es bei der echten Sonne der Fall ist. Diese Version soll eine Option darstellen, endlich saubere Energie gewinnen zu können.

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Mit dem Anstieg der Bevölkerungsdichte steigt auch der Mehrbedarf an Energie an. Um diesen Decken zu können müssen neue Techniken und Möglichkeiten entwickelt werden. Der besondere Fokus liegt dabei auf der Ökologie und der nachhaltigen Gewinnung von Energie.

70 Millionen Grad Celsius

Tatsächlich soll der Reaktor, der als „künstliche Sonne“ bezeichnet wird, Temperaturen von 70 Millionen Grad Celsius erreicht haben. Die echte Sonne erreicht Temperaturen von „nur“ 15 Millionen Grad. Der Experimental Advanced Superconducting Tokamak (East) gilt als experimenteller Fusionsreaktor als Innovation. Er soll in der Lage sein die „ultimative Energie“ zu liefern. Dabei ahmt er die Kernfusionen der Sonne nach.

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Bei diesem Prozess wurde er sogar um ein Vielfaches heißer als die Sonne. Doch viel b edeutender als das könnte sein, dass durch solch eine Technik es möglich sein könnte, viel Energie zu erzeugen. Dabei wäre diese sogar eine saubere Energie. Etwas, wonach sich Wissenschaftler und Forscher sehnen.

Ein langer Weg liegt noch bevor

Obwohl dies bereits ein sehr großer Rekord ist, so liegen noch viele Jahre der Forschung vor dem endgültigen Einsatz einer solchen Technik. Doch die Forscher legen sich einen engen Zeitplan zurecht. Schon in 10 Jahren wollen sie eine entsprechend große Menge an sauberer Energie, mittels der „künstlichen Sonne“ produzieren können.

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Um tatsächlich den Betrieb aufnehmen zu können, muss das System stabil laufen. Das bedeutet auch, dass die künftigen Anlagen mehr als 100 Millionen Grad Celsius dauerhaft standhalten müssen. Damit ist noch einiges an Forschung und Entwicklung nötig.