Massentourismus in beliebtem Nachbarland soll gestoppt werden

Befüllter Strand mit Badegästen
Symbolbild © istockphoto/Aneese

In einem beliebten Nachbarland Deutschlands soll der Massentourismus gestoppt werden. In vielen Ferienorten geht man dabei mit unterschiedlichen Maßnahmen gegen den Ansturm der Touristen vor.

Für manche italienische Regionen ist der Massentourismus ein richtiges Problem. Jetzt sollen spezielle Maßnahmen ergriffen werden, um gegen den Touristenansturm vozugehen. So sollen die Anstürme gestoppt werden.

Touristenansturm soll Riegel vorgeschoben werden

Im Sommer reisen zahlreiche Deutsche sehr gern nach Italien, um sich in dem schönen Nachbarland zu erholen. Doch der Touristenansturm aus ganz Europa, den restlichen Ländern der Welt und auch Italien selbst sorgt für einen regelrechten Massenansturm auf einige Regionen in Bella Italia. Das Land scheint den Menschenmassen nicht mehr gewachsen zu sein.

Sicherlich ist ein gut laufender Tourismus wichtig für die Wirtschaft eines Landes, doch wie berichtet wurde, stehen die Verantwortlichen der beliebtesten Regionen Italiens vor einer großen Herausforderung. Sie sorgen sich darum, wie sie den riesigen Ansturm an Touristen auf ihr Land bewältigen können.

Neue Regelungen sollen Verkehr minimieren 

Laut einer neuen Regel, die es bald schon geben könnte, sollen auf den Inseln Lampedusa und Linosa keine private Fahrzeuge mehr fahren dürfen, die nicht in der Region angemeldet sind. Auch die Insel Procida soll diese Regelung erhalten. Damit möchte man erreichen, dass künftig weniger Autos und Motorräder auf den Straßen unterwegs sind. Zudem soll es auch Pläne für Eintrittsgelder und weitere Auflagen geben, die unter anderem die Hygiene in den viel besuchten Regionen betreffen.

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Eintrittsgelder für den Besuch von Inseln

Auf der Insel Gilio leben 1.400 Einwohner. Diese haben es im Sommer jeden Tag mit bis zu 10.000 Ausflüglern zu tun. Laut dem Oberbürgermeister der Insel seien dies etwa 300.000 Besucher pro Jahr.

Wer die Insel in Zukunft während der Sommermonate besuchen möchte, muss mit einem Eintrittsgeld von drei Euro rechnen. In der Wintersaison werden hingegen nur zwei Euro fällig. Außerdem dürfen Besucher nur dann ihr eigenes Fahrzeug mitbringen, wenn sie mehr als vier Tage auf der beliebten Insel verbringen wollen.