Nächste Modekette insolvent: Knapp 40 Geschäfte in Deutschland

Frau steht vor einem geschlossenen Laden
Symbolbild © istockphoto/Spitzt-Foto

Nun trifft es wohl die nächste Modekette. Eine bekannte Marke soll insolvent sein. Davon betroffen sind auch knapp 40 Geschäfte in Deutschland. Nun soll der Konzern mitgeteilt haben, was aus den Filialen in Deutschland wird.

Laut Medienberichten soll die nächste Modekette insolvent sein. Das Unternehmen aus den Niederlanden betreibt in Deutschland knapp vierzig Geschäfte und erklärte nun, was aus diesen werden soll.

Erneut ein Unternehmen pleite

Immer wieder gibt es momentan Meldungen über Unternehmen, die in Deutschland in die Insolvenz geschlittert sind. Darunter befinden sich einige Modeunternehmen, die von der Pleite betroffen sind. Als häufigste Ursache werden die Folgen der Coronapandemie und ein verändertes Kaufverhalten der Kundschaft genannt.

Wie es in Berichten in verschiedenen Medien heißt, soll die Modekette Scotch & Soda aus den Niederlanden jetzt insolvent sein. International betreibt die Modekette 7.000 Filialen. Der Insolvenzantrag der bekannten Modemarke soll in Amsterdam eingereicht worden sein. Laut Medienberichten werden als Grund „ernsthafte Cash-Flow-Probleme“ genannt.

Renommierte Modekette in Schwierigkeiten

Scotch & Soda ist eine international anerkannte Marke. Der Konzern führt in Deutschland vierzig Filialen. Insgesamt betreibt das Unternehmen weltweit 7.000 Shops in Kaufhäusern sowie 200 komplett eigenständige Filialen. Außerdem werden die Kleidungsstücke auch über den hauseigenen Onlineshop in über siebzig Länder verkauft.

Weitere Gründe für die Insolvenz sollen, neben den Folgen des Corona-Lockdowns, auch die gestiegenen Energiepreise so wie die massive Inflation sein, heißt es in den Berichten weiter. Für die Kunden soll sich vorerst nichts ändern. Sie können weiterhin bei der niederländischen Modekette einkaufen.

Lediglich Niederlande betroffen

Derzeit soll das Insolvenzverfahren lediglich die Shops in den Niederlanden betreffen. Dadurch können Kunden aus Deutschland nach wie vor in den hier ansässigen Filialen einkaufen. Die Stores in den Niederlanden sollen ebenfalls weiterhin geöffnet bleiben. Das heißt, dass auch in den 32 Shops dort weiterhin geshoppt werden kann.

Obwohl die Modekette insolvent ist, sollen die vierzig Geschäfte in Deutschland vorerst erhalten bleiben. Wie es abschließend in den Berichten heißt, soll nun durch einen Insolvenzverwalter eine Lösung gefunden werden, die auf Dauer Bestand hat.