„Neue GEZ-Masche“: Bürgern geht ab sofort viel Geld verloren

Auf einem Tisch liegt ein Brief. Es ist ein GEZ-Bescheid. Oben zu sehen sind die Logos ARD ZDF und das Deutschlandradio sowie das Wort Beitragsservice. Die Rundfunkgebühr ist in Deutschland Pflicht.
Symbolbild © imago/Panama Pictures

Eine neue „GEZ-Masche“ ist verantwortlich dafür, dass viele Bürger Geld verloren haben. Im Folgenden erfahrt ihr, worum es sich handelt und was ihr dagegen tun könnt.

Die Rundfunkgebühr in Deutschland ist bei fast jedem Bürger unbeliebt. Ganz besonders die immer weiter ansteigenden Preise sorgen dafür, dass die Gebühren anhaltend für Ärger sorgen. Daneben gibt es auch immer wieder neue GEZ-Maschen, durch die viele Menschen Geld verlieren. Hiervor wird aktuell gewarnt.

Hier muss man sich jetzt vorsehen

Derzeit geht eine GEZ-Masche um, die nicht direkt mit der Rundfunkgebühren-Anstalt selbst zu tun hat. Und zwar warnt man derzeit vor einem sogenannten Drittanbieter außerhalb des öffentlichen Rundfunkbeitrags. Jener bietet eine Webseite und bietet hier einen Service zur Änderung der Bankdaten und auch Adresse für die GEZ an. Das Ganze kostet 30 Euro – und tatsächlich haben viele Menschen dieses Portal bereits genutzt.

Doch genau diese GEZ-Masche ist ein Trick. Denn eigentlich ist so ein Service zur Änderungen von Kundendaten völlig kostenlos. Dazu muss man lediglich auf der echten Internetseite des GEZ vorbeischauen. Hier kann man sich dann unterschiedlichste Anträge und Formulare ansehen und herunterladen, mit denen man ganz einfach bestimmte Daten ändern lassen kann. Vom Namen bis hin zur Adresse und einem Widerspruch des Lastschriftverfahrens ist alles möglich.

Lesen Sie auch
Zuschüsse: Millionen Bürger erhalten Geld – "Schnell beantragen"

Das Geld ist dann weg

Bei der neuen GEZ-Masche handelt es sich um einen perfiden Fake. Aus diesem Grund warnt man nun auch die Bürger, ebenjenen Service von der ominösen Webseite nicht zu verwenden. Denn wer einmal gezahlt hat, bekommt sein Geld nicht wieder. Es ist darum ratsam, besser zweimal zu überprüfen, ob man auch tatsächlich auf der echten Webseite zur Änderung seiner Daten gelandet ist.

Wer auf die GEZ-Masche reinfällt, sieht sein Geld nie wieder. Auch wenn es sich dabei „nur“ um 30 Euro handelt, ist das dennoch Geld, welches man sich besser sparen kann. Insbesondere wenn man weiß, dass dieser Service beim echten Rundfunkgebührenservice umsonst ist.