Viel mehr Geld: Neue Bürgergeld-Erhöhung ist auf dem Weg

Euro-Münzen und Scheine.
Symbolbild © istockphoto/Photofex

Das Bürgergeld ist der erklärte Nachfolger von Hartz IV. Nun ist eine neue Bürgergeld-Erhöhung auf dem Weg. Schon im nächsten Jahr soll es monatlich mehr Geld geben.

Für viele Bürger könnte es schon im nächsten Jahr mehr Geld geben, denn eine neue Bürgergeld-Erhöhung ist auf dem Weg. Hier kommen die konkreten Details.

Neue Bürgergeld-Erhöhung auf dem Weg

Seit 2023 gibt es das Bürgergeld in Deutschland. Innerhalb kürzester Zeit hatte die Bundesregierung eine Nachfolge für Hartz IV beschlossen und durchgesetzt. So erhalten die Bezieher seit Januar nicht nur ihre monatliche Zahlung mit neuem Namen, sondern auch deutlich mehr als zuvor. Denn das aktuelle Bürgergeld markiert einen höheren Satz als das Arbeitslosengeld zwei. Nun steht schon die nächste Änderung und damit eine weitere Erhöhung des Bürgergeldes an.

Die Bundesregierung hat in ihrem 14. Existenzminimumbericht die angedachte Erhöhung festgehalten. Diese ist bereits für das kommende Jahr geplant. Nun fragen sich viele, wie viel es konkret sein wird. Alle zwei Jahre gibt es einen Bericht von der Regierung, welcher die Höhe der Einkommensteuer aufgreift. Daraus wiederum ergibt sich das Existenzminimum von Kindern und Erwachsenen. Aber nicht nur die Höhe des Existenzminimums wird immer wieder diskutiert, sondern auch der Freibetrag. Das ist der Betrag, den der Bundesbürger nicht versteuern muss. Derzeit gibt es 502 Euro Bürgergeld im Monat.

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Neues Bürgergeld – so viel soll es geben

Schon im kommenden Jahr, also ab 2024, könnte es deutlich mehr Bürgergeld geben. Geplant sind 537 Euro pro Monat. Das macht 6.444 Euro im Jahr. Ehepaare sollen 966 Euro Bürgergeld pro Monat bekommen. Kinder haben Anspruch auf 379 Euro pro Monat. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Erhöhung des Bürgergeldes die Energiepreise und die Inflation ausgleichen soll. Sie sorgt aber wieder für Diskussionen und Ärger. Denn die Jobcenter hätten die Informationen wohl wieder zu spät erhalten und müssten nun regeln, wie sie die Zahlungen pünktlich umstellen und die Erhöhung einbeziehen.