„Preise teurer“: Restaurants verlangen 30 Euro nur für Beilage

Ein Kellner trägt zwei köstlich aussehende Fleischplatten, ohne dass man dabei seinen Kopf erkennt. Fokus liegt auf den Tellern mit dem Essen. Salate schmücken das Ganze als Beilage. Für diese Gerichte verlangt das Restaurant wahrscheinlich überdurchschnittliche Preise.
Symbolbild © istockphoto/Vershinin

Alles wird teurer. In manchen Restaurants verlangt man gigantische Preise allein für eine Beilage. Bis zu 30 Euro muss man dafür zahlen. Folgender Artikel gibt einen Überblick.

Dass alles teurer geworden ist, ist kein Geheimnis mehr. Aber bestimmte Rechnungen lassen doch auch den erfahrensten Lokalgast erstaunen. Preise in Höhe von 30 Euro verlangen Restaurants inzwischen – allein für eine Beilage wohlgemerkt.

Restaurants verlangen Horror-Preise nur für Beilage

Gaststätten sind essenziell für Orte und Menschen. Man kommt zusammen, plaudert, lässt sich bedienen. Sie sind Treffpunkte, fördern die Gemeinschaft und verführen unsere Geschmacksnerven. Dabei sind Gäste durchaus bereit, Service und gutes Essen gebührend zu entlohnen. Aber überspannen Restaurants den Bogen, wenn sie folgende Beilage für derartige Horror-Preise anbieten? Der Welt des Genusses scheinen da keine Grenzen gesetzt zu sein.

Innovativ ist die Beilage, um die es hier geht, nicht. Aber sie ist ein echter Klassiker und in Deutschland fast schon ein Grundnahrungsmittel. Auch wenn das Gemüse nur saisonal auftritt, oder gerade deshalb: Zwischen April und Juni ist es wahrscheinlich die beliebteste deutsche Delikatesse. Es gibt kaum einen Deutschen, der keinen Spargel mag. Er ist vielseitig, gesund und extrem lecker. Vor allem die Sauce hollandaise, die vielerorts dazu gereicht wird, lässt so manchem Genießer das Wasser im Mund zusammenlaufen. Mit Kartoffeln und einem Schnitzel oder etwas Schinken – gelegentlich auch Eiern – ist das Spargel-Gericht komplett. Obwohl der Spargel somit Hauptzutat und Beilage zugleich ist, sind die meisten Gäste angesichts der Preise, die Restaurants verlangen, zutiefst erschüttert.

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Gäste sind erschüttert

Spargel ist auch aus dem Supermarkt gekauft, nie ganz billig. In vielen Gaststätten sprengen die Kosten allerdings den guten Geschmack. Ob das mit der relativ aufwendigen Zubereitung des Gemüses einhergeht? Oder zieht man seine Kunden wirklich derart über den Tisch? Wer zum Beispiel in München einen Teller Spargel essen will, zahlt im Durchschnitt 23,46 Euro. Das bedeutet, es gibt Angebote darunter, aber eben auch darüber. In Nürnberg liegt der Restaurants-Durchschnittspreis bei 17,14 Euro und kann damit schon fast als Schnäppchen bezeichnet werden.

Den Rahmen sprengen aber definitiv Berlin, Düsseldorf und Dortmund. Hier rufen gleich mehrere Restaurants Preise bis zu 30 Euro für den Spargel als Beilage auf. Denn damit ist erstmal nur die Portion Spargel selbst bezahlt. Eine Tasse Spargelcremesuppe gibt es schon für etwas weniger Geld. Aber ein Durchschnittspreis in Hamburg von 10 Euro pro Tasse werden die meisten wohl auch etwas happig finden. Günstiger kommt wohl nur weg, wer sich selbst in Küche stellt.