Offenbare Brandstiftung: Karlsruher Restaurant geschlossen!

Symbolbild Foto: Igor Myroshnichenko / Einsatz-Report24

Ist ein Feuerteufel in Karlsruhe unterwegs? Im Zuge der Ermittlungen nach einem Brand in der Karlsruher Wilhelmstraße am Sonntagmorgen verdichten sich die Hinweise, dass möglicherweise der Brand gelegt wurde.

Gegen 6 Uhr am Sonntagmorgen stellten Anwohner Feuer im Eingangsbereich des Mehrfamilienhauses fest. Die daraufhin verständigte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen, alle Bewohner konnten das Haus unverletzt verlassen.

Wohnungen wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen, nur der Eingangsbereich mit der Haustür hatte gebrannt. Das im Erdgeschoss befindliche Restaurant musste geschlossen bleiben. Der Sachschaden beträgt schätzungsweise mehrere zehntausend Euro.

Ersten kriminaltechnischen Erkenntnissen zufolge wurde offenbar ein Brandbeschleuniger verwendet. Zeugen hatten angegeben, dass sie zwei Männer vom Tatort hatten wegrennen sehen.

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Am Sonntagvormittag, gegen 10 Uhr, stellten Polizeibeamte auf Höhe des Kongresszentrums Karlsruhe einen Mann fest, der starke Brandverletzungen aufwies. Eine schlüssige Erklärung zur Herkunft der Verletzungen konnte der 40-Jährige nicht geben. Er wurde durch den Rettungsdienst zur Versorgung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und zwischenzeitlich in eine Spezialklinik verlegt. Inwiefern der Mann in Zusammenhang mit dem Brandgeschehen steht, bedarf der weiteren Ermittlungen durch die Kriminalpolizei.

Die gesicherten Spuren werden derzeit ausgewertet, die Ermittlungen dauern an. /ots