Drohender Felssturz auf Ort in Baden-Württemberg: Die neuesten Informationen

Symbolbild Foto: Wladyslaw Sojka - Eigenes Werk

Todtnau (dpa/lsw) – Knapp zwei Monate nach der Räumung eines Wohngebietes wegen tonnenschwerer lockerer Felsen in Todtnau im Schwarzwald (Kreis Lörrach) sind alle betroffenen Bewohner wieder in ihre Häuser zurückgekehrt.


Die Sicherungsarbeiten an den Felsen seien beendet, sagte ein Sprecher der Gemeinde am Freitag und bestätigte entsprechende Medienberichte. Im Frühjahr nächsten Jahres seien weitere Arbeiten geplant. Die Gemeinde löste damit ihr Versprechen ein, dass alle Bewohner bis Weihnachten wieder nach Hause könnten.

Das Wohngebiet liegt unterhalb eines steilen Schwarzwaldberges. Ende Oktober hatte die Feuerwehr das Gebiet geräumt, 70 Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. Sie wurden in Hotels, Ferienwohnungen oder bei Verwandten untergebracht. Zuletzt waren noch 23 Bewohner betroffen.

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Felsen über dem Wohngebiet waren zuvor von Experten als unsicher eingestuft worden. Einige von ihnen waren den Angaben zufolge derart locker, dass sie jederzeit hätten ins Tal und auf Häuser stürzen können. Sie wurden nun laut der Kommune mit Stangen, Netzen und Zäunen gesichert.

Mitte Oktober hatte es auf der Autobahn 81 bei Villingen-Schwenningen einen tödlichen Unfall wegen eines Felssturzes gegeben. Ein Wagen prallte gegen einen etwa 3,5 Tonnen schweren Gesteinsbrocken, der sich von einem Hang gelöst hatte und auf die Fahrbahn gestürzt war.