Der Karlsruher Zoo in der Krise: Keine Besucher wegen Coronavirus

Der Eingang vom Karlsruher Zoo begrüßt die Besucher mit roten Rosen und schönen Blumen. Der Himmel ist blau, die Sonne strahlt, der Besuch scheint ein Highlight zu werden. Der Karlsruher Zoo bietet mit einem neuen Nachwuchs eine neue Mini-Sensation.
Eingang zum Zoo Foto: 4028mdk09 [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Karlsruhe-Insider: Der Alltag im Karlsruher Zoo sieht recht trist aus: Wegen Corona muss leider auch der Zoo geschlossen bleiben.

Die Mitarbeiter des Zoos verstehen zwar die Maßnahme, doch was geschieht eigentlich hinter den verschlossenen Türen?

Seit Mitte März ist der Zoo nun geschlossen. Die regelmäßigen Arbeiten wie Säuberung der Gehege und Fütterung der Tiere bleiben nach wie vor, und auch die Gärtner gehen in den Anlagen ihrer Arbeit nach.

Der Pressesprecher des Zoos, Timo Deible, erklärte, dass es die größte Angst sei, dass sich einer der Tierpfleger mit Corona infiziert. Für diesen Fall habe man beim Zoo leider noch keinen Notfallplan.

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Die finanzielle Lage sieht beim Zoo nicht ganz so rosig aus: Der Verband der Zoos hat am Dienstag, den 31. März, bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Soforthilfeprogramm in Höhe von 100 Millionen Euro für die rund 50 Zoos beantragt.

Wie bei anderen Unternehmen versuchen sich die Mitarbeiter aber meistens gegenseitig aus dem Weg zu gehen. Einige Mitarbeiter sind Springer, welche von Revier zu Revier gehen, um dort alle notwendigen Arbeiten zu verrichten.

Die größte Regel: Wer erkältet ist, muss zuhause bleiben.