Torflaute in Karlsruhe macht KSC-Trainer Eichner nicht nervös

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Karlsruhe (dpa/lsw) – Die derzeitige Torflaute auch bei seinem Topstürmer Philipp Hofmann bereitet KSC-Trainer Christian Eichner kein ernsthaftes Kopfzerbrechen.

«Ich bin überzeugt davon, dass das relativ kurzfristig wieder besser werden wird», sagte der Coach des Karlsruher SC einen Tag vor der Freitagspartie beim SC Paderborn (18.30 Uhr/Sky). «

Ob das im Ringkampf ist, ob er sich selbst belohnt oder ob er Räume freiläuft für seine Mitspieler, ist mir dabei herzlich egal», sagte Eichner.

Der Erfolg der Offensive des badischen Fußball-Zweitligisten ist eng verbunden mit Hofmann, der in der laufenden Spielzeit bereits neun Mal traf. In den zwölf Partien 2021 war der 27-Jährige nur noch zwei Mal erfolgreich. Hofmanns bisher letzter Treffer datiert vom 13. Februar. Viele Gegner haben sich mittlerweile auf Hofmanns Spielweise
gut eingestellt. Der KSC hat in seinen vergangenen vier Spielen nur ein Tor erzielt.

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«Wir brauchen wieder mehr Torgefahr in allen Bereichen. Und es ist jeder dazu eingeladen, wieder torgefährlicher zu werden», sagte Eichner und sieht Spieler wie Marc Lorenz, Benjamin Goller oder Marvin Wanitzek mehr in der Pflicht. Es sei das «Kerngebiet eines
jeden Offensivspielers, dass er da das eine oder andere Tor hinzufügt». Freuen darf sich Eichner über die Rückkehr von Jérôme Gondorf. Der Kapitän ist nach seiner Gelbsperre wieder spielberechtigt.