Tradition endet: Aldi Süd und Nord sollen wohl vor dem Aus stehen

Eine Frau und ein Kind stehen vor dem Eingangsbereich einer Aldi Südfiliale
Symbolbild © istockphoto/Yau Ming Low

Derzeit wird gemunkelt, dass eine Tradition enden soll, denn Aldi Süd und Nord sollen wohl vor dem Aus stehen. Das wäre nach all den Jahren eine echte Revolution.

Ein Gerücht macht derzeit die Runde, nach dem eine Tadition enden soll: Aldi Süd und Nord sollen vor dem Aus stehen. Das wäre eine echte Überraschung, würde für die Kunden aber viele Vorteile bringen. Das ist bisher bekannt.

Eine Idee, zwei Brüder und ein Streit

1919 kaufte Theo Albrecht ein Haus in Essen-Schonnebeck und eröffnete in der Hueststraße die erste Aldi-Filiale. Weitere Filialen folgten, in denen Albrecht ein schmales Sortiment zu niedrigen Preisen verkaufte. Der Name Aldi setzt sich zusammen aus den ersten Buchstaben der Wörter Albrecht und Diskont. 1961 teilten die Brüder Theo und Karl Albrecht die Filialen in Aldi Süd und Nord auf. Aus welchen Gründen dies geschah, ist bis heute nicht geklärt. Gerüchten zufolge gab es einen großen Streit zwischen den Brüdern. Um was es dabei ging, weiß niemand zuverlässig.

Stehen Aldi Süd und Nord wirklich vor dem Aus?

Das Gerücht, dass Aldi Süd und Nord vor dem Aus stehen und damit eine jahrzehntelange Tradition enden könnte, schürte ein User bei X, dem auffiel, dass Aldi Süd das „Süd“ auf allen Produkten entfernt hat. Er folgerte daraus – wie viele andere Nutzer in den Reaktionen auf den Post kommentierten –, dass eine Fusion der beiden Discounter-Riesen anstehen könnte. Auf Nachfrage antwortete eine Sprecherin von Aldi Süd, dass man zu Gerüchten keinerlei Stellung beziehen werde. Da dies keine eindeutige Absage ist, können Kunden eventuell tatsächlich auf eine Vereinigung der beiden Discounter hoffen.

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Denn für die Verbraucher hätte die Fusion viele Vorteile. Es gäbe bei beiden Discountern dasselbe Sortiment. Damit würde man Kosten sparen und könnte diese Ersparnis an die Kunden weitergeben. Mit fast 12.000 Filialen könnten die beiden Discounter außerdem sicherlich eine hohen Mengenrabatt bei den Herstellern aushandeln, was wiederum sinkende Preise für die Kunden bedeuten würde. So könnte auch ein Punktesystem wie Payback eine Menge für die Kunden bringen. Wir können also nur mit Spannung abwarten, ob an dem Gerücht der Fusion wirklich etwas dran ist.