Diakonie in Karlsruhe fordert Aufhebung der Betriebsverbote für Puffs

Symbolbild

Karlsruhe Insider: Gewerbliche Prostitution muss wieder erlaubt sein.

Die Diakonie Karlsruhe fordert die Aufhebung des Prostitutionsverbotes. Während Selbstständige weiter arbeiten dürfen, sind die Bordelle bis heute immer noch geschlossen.

Ein Großteil der Bordelle hat sogar verschiedene Hygienekonzepte der Stadt vorgelegt. Leider bleiben die Bordelle immer noch geschlossen. Der Straßenstrich hingegen ist aber wieder erlaubt.

Das steht in einem krassen Widerspruch zur Ausübung des Berufes. Selbstständige Prostituierte, welche außerhalb der Bordelle arbeiten dürfen, können weiter ihrer Arbeit nachgehen.

Selbst für die Beratungsstellen der Diakonie Karlsruhe ist das nicht nachvollziehbar. Über Bordelle oder SM-Studios hätte man Zugang zu den Prostituierten und könnte schneller medizinische Hilfe organisieren und auch bei der Wohnungssuche behilflich sein.

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Durch die Lockdowns war es für die Frauen sehr hart. Kein Geld, keine Wohnung und auch keine Anlaufstellen.