Corona-Pandemie: Bäckereien in Karlsruhe drohen Mega-Verluste

Symbolbild © istockphoto/Oleksandra Polishchuk

Karlsruhe-Insider: Bäckereien im nördlichen Landkreis haben Millionenverluste

Bäckereien gehören zu den Auserwählten, die trotz des harten Lockdowns weiterhin geöffnet haben dürfen.

Trotzdem haben sie deutliche Umsatzeinbußen, die leider nicht jede Bäckerei wegstecken kann.

Mittags ist bei den Bäckereien „Saure Gurken-Zeit. Brot und Brötchen werden gegessen, an Kaffee und Kuchen denkt kaum einer.

Von Januar bis Anfang März gab es die Lösung, einen Mittagstisch zu machen mit Maultaschenpfanne, Würstchengulasch oder Spaghetti Bolognese. In den ersten zweieinhalb Monaten hat es gut funktioniert, bis der erste Lockdown kam und eine Bewirtung unmöglich machte.

Aber Einbußen gab es trotz der Öffnungserlaubnis dennoch. Das Café musste schließen, und der Frühstücksservice ist auch ganz eingebrochen.

Lesen Sie auch
Energie-Preise: Gasumlage außer Kraft gesetzt - Gekippt!

Mehr gearbeitet wird aber dennoch durch die Arbeiten rund um die Hygienevorschriften. Alle halbe Stunde werden die Scheiben und der Spuckschutz desinfiziert.

Umsätze haben alle Bäcker zwischen 15 und 18 Prozent nur an Backwaren.