Kostenexplosion: Jetzt wird es auch in Pflegeheimen deutlich teurer

Symbolbild

Jetzt kommts Dicke. Die Kosten für einen Platz im Pflegeheim für ältere Menschen steigen drastisch an in Baden-Württemberg.

Der Eigenanteil, der für ein Pflegeheim aufgebracht werden muss erscheint vielen sehr hoch, denn die Pflegeversicherung trägt nur einen Teil der Kosten. Häufig muss man auch noch mit höheren Kosten rechnen für die Unterkunft, Verpflegung und die Einrichtung des Heims.

Die Kosten in den Pflegeheimen bleiben also weiterhin sehr hoch. Ohne Zuschüsse waren die Heimplätze am 1. Juli auf einem neuen Preishoch, von 2619 Euro pro Monat in Baden-Württemberg. Auch die reine Pflege bleibt in Württemberg sehr kostenintensiv, ohne Zuschüsse kostet diese nämlich 1286 Euro und ist bundesweit am, teuersten. Am günstigsten sind die Heime in Sachsen-Anhalt, mit Kosten von 1700 Euro pro Monat.

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Die Kosten für die Pflege steigen immer weiter an. Die Zuschüsse, für die Entlastung können dem Kostenaufwand nicht gerecht zu werden. Das erste Jahr im Heim ist seit Januar in der monatlichen Zahlung um fast 70 Euro gestiegen. So belaufen sich die Kosten zum ersten Jun bis auf knapp 2200 Euro Eigenanteil.

Entlastungen für Heimbewohner und Angehörige

Seit diesem Jahr gibt es zusätzlich zu den Zahlungen der Pflegekasse einen Entlastungszuschlag für die Pflege. Dieser Betrag steigt mit der Dauer. Dabei gibt es im ersten Jahr im Heim eine Senkung von 5 Prozent, im zweiten um 25 Prozent, im dritten Jahr um 45 Prozent und nach dem vierten Jahr sogar um ganze 70 Prozent.

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Die Erhöhung der Preise sind Folgen der erhöhten Lebenshaltungs- und Energiekosten der Heimbewohner. Zuschüsse sollen Finanzielle-Entlastung bringen, doch ist diese mit 5 Prozent im ersten Jahr kaum vorhanden. Die Kosten für Heime werden von Jahr zu Jahr weiter steigen, aber werden die Zuschüsse dann noch Entlastung bringen können. Bei den Eigenanteilen bleibt den ärmeren Menschen kaum noch die Wahl, die richtige Pflege zu erhalten.