Neue Regelung: Trinkwasser-Alarm in Deutschland betrifft alle

Eine Person steht vor dem Waschbecken und füllt ein Glas mit Wasser aus dem Wasserhahn. Dahinter ist eine beige Küche mit Messern und einem Wasserkocher abgebildet.
Symbolbild © istockphoto/sonsam

In jedem Haushalt kann hierzulande einfach hochwertiges Wasser aus dem Hahn fließen. Doch durch eine neue Regelung steht ein Trinkwasser-Alarm in Deutschland bevor, der das Wasser spürbar verändern könnte.

Eine Regelung könnte einen Trinkwasser-Alarm in Deutschland verursachen, bei dem viele Verbraucher bald eine deutliche Veränderung zu spüren bekämen.

Änderungen beim Trinkwasser geplant

Hierzulande ging man bislang davon aus, dass aus deutschen Wasserhähnen hochwertiges und klares Wasser fließt, welches jederzeit zum Kochen und Trinken geeignet ist. Durch eine neue Regelung könnte zukünftig ein Trinkwasser-Alarm in Deutschland anstehen. Denn wenn es nach den Versorgern geht, wird sich bald merklich etwas für alle Haushalte ändern.

Eine neue EU-Trinkwasserrichtlinie bezieht sich auf die Wasserqualität. Dabei sollen die neuen Maßgaben zu bürokratisch, gleichzeitig zu vage formuliert und am Ende zu teuer sein, heißt es. Die Vermutung liegt nahe, dass diese Kosten in der Zukunft auf die Bürger umgelegt werden.

Neue Trinkwasser-Regelung soll kommen

„Wir sehen mit der Trinkwassereinzugsgebieteverordnung erhebliche Mehraufwendungen in einem hohen dreistelligen Millionenbereich auf uns und die Verbraucher zukommen“, erklärte Karsten Specht, Vizepräsident des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) zum Thema. Außerdem sei er besorgt darüber, dass in Zukunft möglicherweise die „behördlichen Aufgaben auf die Wasserversorger“ abgeschoben würden.

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Das Bundesgesundheitsministerium äußerte sich zur geplanten Richtlinie und erklärte, dass es um eine „effizientere Überwachung der Wasserqualität, Qualitätsstandards auf dem neuesten Stand, bessere Verfügbarkeit, mehr Transparenz rund um das Trinkwasser“ gehe.

Trinkwasser als Lebensmittel

Allein die Einführung neuer Qualitätsparameter, wie z.B. somatische Coliphagen, Microcystin-LR, PFAS und Bisphenol A, sowie Verschärfungen bei Parametern wie Blei, Chrom und Arsen zeigt auf, dass für die Unbedenklichkeit der Nutzung des in Deutschland zur Verfügung gestellten Trinkwassers zukünftig eine sorgfältigere Untersuchung von Nöten ist.

Mit der neuen Regelung sollte es hoffentlich auch bei den erhöhten Prüfungsstandards möglich sein, Trinkwasser in Deutschland weiterhin als sicheres Lebensmittel einstufen zu können.

So sei das Überwachungssystem bereits modernisiert worden. Auch Maßnahmen zur Vorsorge sowie für den Schutz des Wassers sollen ebenfalls getroffen worden sein. Ob sich die Kosten für die Haushalte tatsächlich erhöhen, bleibt jetzt abzuwarten.