Massensterben an beliebtem deutschen See – Stadt schlägt Alarm

Badesee mit Wald
Symbolbild © istockphoto/schulzhattingen

In Bochum gibt es derzeit ein Massensterben an einem beliebten See. Die Stadt Bochum muss Tiere umsiedeln.

Ein Spaziergang am Ümminger See in Bochum ist derzeit keine Vergnügen. Denn dort stinkt es gewaltig. Ursache sind viele tote Fische. Diese treiben derzeit leblos auf dem Ümminger See.

Widerlicher Gestank am Ümminger See

In einer Facebookgruppe in Bochum sind sie auf den Bildern zu sehen. Tote Fische, die auf dem Ümminger See tot umhertreiben.

Die Kadaver und das teilweise umgeschlagene Wasser verursachen einen widerlichen Gestank. Das Spazierengehen ist dort derzeit nur mit Einschränkungen möglich.

Ein Sprecher der Stadt Bochum bestätigt das Problem im Ümminger See. Das Gewässer in Bochum Langendreer hat eine schlechte Wasserqualität.

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„Dieser Umstand wird akut durch die verminderte Einleitung aus dem Harpener Bach, den Starkregenereignissen der vergangenen Wochen sowie nicht zuletzt die steigenden Temperaturen verstärkt“. Das schreibt der Sprecher der Stadt Bochum in einer E-Mail.

Tote Fische im Ümminger See in Bochum – Die Stadt reagiert

Der Stadt Bochum ist das Problem bekannt. Die Wasserqualität im Ümminger See wird immer schlechter und deswegen seit Wochen überwacht.

Die Sauerstoffwerte in dem See sind teilweise sher niedrig. Deswegen wurde bereits ein großer Teil der Tiere abgefischt.

„Bei dieser präventiven Maßnahme ging es darum, einem massenhaften Fischsterben vorzubeugen und die Fische in umliegende Gewässer, unter anderem in den benachbarten Kemnader See, umzusiedeln“. So begründet der Sprecher der Stadt Bochum diesen Schritt.

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Ümminger See soll langfristig gesund bleiben

Der See in Bochum Langendreer ist künstlich angelegt. In den letzten Jahren gab es in den Sommermonaten immer wieder Probleme, weil das Wasser zu schlecht war.

Die Stadt sucht deswegen nach Lösungen, wie der See in den Sommermonaten langfristig weniger Probleme macht.

Maßnahmen wie Sprudler im See oder der Zufluss aus dem Harpener Bach lösen das Problem leider nur kurzfristig.

Derzeit gibt es anscheinend nur eine einzige sinnvolle Lösung. Die Fischmenge im See muss verringert werden. So sollen die Tiere gerettet werden. Für die verbleibenden Fische steht dann mehr Sauerstoff zur Verfügung.