Trotz Energiekrise: Die Wintersaison beginnt auf dem Dobel

Der Feldberg mit Schneedecke.
Symbolbild © istockphoto/Kuzmalo

In den Skigebieten beginnt bald die Wintersaison. Die Betreiber hoffen auf Schnee und eine gute Saison – trotz Energiekrise.

In den vergangenen Jahren gab es in vielen Gebieten nur wenig Schnee. In diesem Jahr wird das anders. Dies zumindest hoffen die Lift-Betreiber in Dobel und Bad Herrenalb. Schließlich müssen sie auch noch den steigenden Energiekosten trotzen.

Letzte weiße Winterpracht im Jahr 2020

Diese lockte auf den Höhenlagen im Nordschwarzwald. Doch in jenem Jahr fand kein Skibetrieb statt, denn es war das Coronajahr. Jeglicher Skibetrieb war verboten. Auch im vergangenen Jahr war kein alpines Skivergnügen möglich. In diesem Jahr hingegen hoffen die Betreiber auf ideale Wetterbedingungen und ausreichende Schneemengen, um auf der Talwiese Ski zu fahren. Dies sagt der Vorsitzende der Skizunft Bad Herrenalb.

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Für den Skibetrieb auf rund 700 Höhenmetern sind Schneemengen von 30 Zentimetern nötig. Ansonsten leiden die Wiesen- und Weideflächen an der Steillage im Gaistal. Die Hoffnung auf ein winterliches Wedelvergnügen ist jedoch groß.

Alles ist bereits vorbereitet

Die Gebühren für den TÜV sind bezahlt und der Lift gewartet. Der nun mit einer Flutlichtanlage ausgestattete Tellerlift hat eine Länge von 162 Metern und ermöglicht hoffentlich bald vielen Besuchern ein winterliches Vergnügen.

Wintersportler dürfen sich freuen. Denn trotz steigender Energiepreise werden die Ticketpreise nicht erhöht. Denn meist ist der Lift nur gering ausgelastet. Wenn ausreichend Schnee liegt, wird der Liftbetrieb für Wintersportler garantiert. Größtenteils sind das nur vereinzelte Tage oder maximal zwei Wochen. Der Energieaufwand hält sich dann in Grenzen. Dies erklärt der Betreiber des Skilifts Bad Herrenalb.

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Gemeinde trägt die Energiekosten

Die Sportfreunde Dobel, die sich um den Babyschlepplift am Wasserturm kümmern, argumentieren ähnlich.

„Hier lernen die Kinder das Skifahren und wenn Schnee liegt, haben wir samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.“ Bei einer Höhenlage von 720 Metern war im vergangenen Winter der Lift sogar an drei Wochenenden in Betrieb. Der Skilift soll Kindern und Jugendlichen winterliche Freizeitaktivitäten ermöglichen. Das steh an erster Stelle.

Die Stromkosten werden zwar steigen, aber es gibt keinen durchgängigen Liftbetrieb. Sie werden sich daher im Rahmen halten und außerdem von der Gemeinde getragen.