Neue Masche: Klimaaktivisten in Karlsruhe mit Presslufthammer

Klimaaktivisten beim Demonstrieren
Symbolbild © istockphoto/verve231

Am Montag sollen Aktivisten der „Letzten Generation“ versucht haben, die Inschrift am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe mit einem Presslufthammer zu zerstören. Das geht weit über das übliche Kleben auf der Straße hinaus.

In Karlsruhe waren Klimaaktivisten mit einem Presslufthammer unterwegs. Sie hatten ein Ziel: Das Bundesverfassungsgericht. Dort wollten sie den Schriftzug an der Fassade unwiderruflich zerstören. Hier die Aktion auf einen Blick.

Klimaaktivisten mit Presslufthammer in Karlsruhe

Große Aufregung gab es am Montagmorgen in Karlsruhe: Klimaaktivisten waren mit einem Presslufthammer unterwegs. Ihr Ziel war das Gebäude des Bundesverfassungsgerichts. Dort wollten sie mit dem schweren Gerät den Schriftzug irreparabel beschädigen. Die Polizei konnte zwei Verdächtige festnehmen und abführen. Ein Aktivist soll versucht haben, mit dem Presslufthammer einen Stein aus dem Schriftzug zu schlagen. Ziel könnte es gewesen sein, einen Teil des Schriftzugs des Bundesverfassungsgerichts zu zerstören.

Mit der Olaf-Scholz-Maske gegen das Bundesverfassungsgericht

Der Aktivist trug dabei eine Maske, auf der das Gesicht des Bundeskanzlers Olaf Scholz zu sehen war. Die Polizeibeamten konnten den Aktivisten jedoch von seiner Tat abhalten und zu Boden bringen. Er wurde festgenommen. Ziel der Aktion war es, darauf hinzuweisen, dass Olaf Scholz verfassungsrechtlich auf wackeligen Beinen stehe. Mit schwerem Gerät wie diesem Presslufthammer wollten die Klimaaktivisten in Karlsruhe ein Zeichen setzen. Auch wenn dieses Vorhaben bedeutet, eines der wichtigsten Gebäude unwiederbringlich zu zerstören. Dass dies Ärger nach sich zog, kann sich an dieser Stelle jeder denken.

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Den Aktivisten geht es vor allem um die Maßnahmen, die derzeit von der Politik angestrebt werden. Diese werden in ihren Augen den Anforderungen der Verfassung in keiner Weise gerecht. Es hat wohl einen geheimen Plan für diesen Protest gegeben, bei dem die Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ über ihr Vorhaben gesprochen hätten. Details hätten sie noch nicht veröffentlicht. Es bleibt abzuwarten, welche rechtlichen Konsequenzen ihr Vorhaben für die beiden Täter haben wird. Sicherlich müssen sie mit einer Anzeige rechnen.