Teurer: Ettlingen erhöht die Eintrittspreise für seine Schwimmbäder

Ein kleiner Junge macht Übungen am Beckenrand.
Symbolbild © istockphoto/goodmoments

In Zeiten der Energiekrise und Inflation müssen viele ihre Preise erhöhen. So auch die Schwimmbäder in Ettlingen.

In Ettlingen steigen die Preise für die Schwimmbäder. Ab Januar kostet der Eintritt für den Badespaß deutlich mehr.

Darum erhöhen die Ettlinger Bäder die Preise

Eigentlich sind Preiserhöhungen derzeit nichts Besonderes mehr. Denn schließlich wird alles teurer. Auch bei den Ettlinger Bädern gibt es keine Ausnahme. Denn gerade den Schwimmbädern machen die anhaltende Energiekrise und die allgemeinen Kostensteigerungen beim Personal, Fremdleistungen und Materialbeschaffung schwer zu schaffen. Diese Faktoren sorgen dafür, dass die Ettlinger Stadtwerke den Schwimmbadbesuch teurer machen. Und zwar schon ab Januar.

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Ab dem nächsten Jahr gelten dann sowohl für die Sauna als auch das Albgauhallenbad neue Tarife. Und auch der Badesee Buchtzig und das Waldbad Schöllbronn werden teurer.

So viel müssen Besucher mehr bezahlen

Der Einzeleintritt wird ab Januar 2023 einen Euro teurer. In den beiden Albgaubädern steigt der Einzelpreis somit von fünf auf sechs Euro. Bei den ermäßigten Karten, etwa für Schüler und Studenten, werden künftig 3,50 Euro statt 3,00 Euro fällig. Am Badesee Buchtzig kostet der Besuch im nächsten Jahr fünf anstatt vier Euro. Ermäßigt kostet er 3,50 Euro anstatt 2,80 Euro. Das Gleiche gilt für das Waldbad.

Zudem steigen auch die Preise für das Schwitzen. Erwachsene zahlen für die Sauna im Albgauhallenbad, die ohne Abstriche geöffnet hat, ab dem neuen Jahr 15 Euro für drei Stunden und nicht mehr 13,50. Der Ermäßigten-Tarif beträgt dann zwölf Euro (bisher elf Euro). Der Tageskartenpreis für die Saunalandschaft erhöht sich von 16,50 auf 18 Euro (Erwachsene) und von 14 Euro auf 15 Euro (Ermäßigte).

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Bäderverwaltung gibt die Mehrkosten weiter

Und auch nur diese. Denn für einen Profit müssten die Preise nochmals deutlich höher liegen. Dies sagt der Chef der Ettlinger Bäderverwaltung.

Er rechnet vor, dass die Wärmekosten im Bad 2023 um rund 150.000 Euro in die Höhe schießen werden, beim Strom zeichnen sich 40.000 bis 50.000 Euro mehr ab. Das Albgaubad bezieht seine Energie aus einem Gas-Blockheizkraftwerk.

Auch Serviceleistungen kommen den Stadtwerken zunehmend teurer zu stehen: „Firmen, die wir beauftragen, wollen inzwischen 20 Prozent mehr als noch vor einigen Monaten.“ Beispielhaft nennt Daul die Aufzugswartung oder die Grünpflege.

Durch die höheren Eintrittsgelder, die der Stadtwerke-Aufsichtsrat abgesegnet habe, sei es möglich, das Bäderdefizit in Ettlingen auf dem Niveau der vergangenen Jahre zu halten. Es liege bei rund vier Millionen Euro.