Absurd: Umsatzeinbrüche wegen verschiedenen Regeln beim Einzelhandel

Zutritt nur für Geimpfte vor Geschäft
Symbolbild © istockphoto/Bihlmayer Fotografie

Einzelhändler haben unter unterschiedliche kosten bei den Corona-Regeln, viele haben auch Umsatzeinbrüche.

Einzelhändler im Südwesten beklagen, dass Bayern wegen gelockerter Corona-Regeln fürs Shopping attraktiver wird.

«Die Situation ist absurd», kritisierte Herman Hutter, Präsident des Handelsverbands Baden-Württemberg (HBW), am Sonntag in Stuttgart.Während Kundinnen und Kunden in Ulm weiterhin die 2G-Vorgaben erfüllen müssten, gebe es jenseits der Landesgrenze im benachbarten Neu-Ulm keine Zugangsbeschränkungen mehr.

«Dieser Zustand ist nicht tragbar und führt dazu, dass dem ohnehin schon stark angeschlagenen baden-württembergischen Einzelhandel dringend benötigter Umsatzverloren geht», sagte Hutter.

Die Lage führt demnach dazu, dass Kunden aus grenznahen Gebieten mehr als bisher in Bayern einkaufen. Die 2G-Regel gestattet in großen Teilen des Einzelhandels nur Geimpften und Getesteten den Zutritt. Bayern hatte in der vergangenen Woche nach einem Gerichtsurteil die 2G-Regel im Einzelhandel ausgesetzt. /dpa

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