„Antänzer“ in Karlsruhe unterwegs – Fußgänger brutal ausgeraubt!

Symbolbild

Karlsruhe-Insider: Zwei unbekannte Tatverdächtige haben in der Nacht zum Sonntag einen 20-jährigen Heranwachsenden bestohlen, indem sie ihn durch Antanzen ablenkten und dabei Bargeld aus dessen Hosentasche zogen.

Als der Bestohlene gemeinsam mit seinen vier Begleitern die Diebe festhalten wollte, versprühten diese Pfefferspray und schlugen einer 18-Jährigen ins Gesicht.


Um Mitternacht liefen die fünf jungen Leute die östliche Kaiserstraße entlang, als sie von zwei Unbekannten angesprochen und um eine Zigarette gebeten wurden. Einer der beiden Tatverdächtigen tanzte dann einen 20-Jährigen Mann an und zog ihm unter dieser Ablenkung mehrere Geldscheine aus der Hosentasche. Als der Geschädigte den Trickdiebstahl bemerkte, versuchte er zusammen mit einem Begleiter, den Dieb festzuhalten.

Dieser zog jedoch ein Pfefferspray und setzte es gegen die beiden ein, bevor er zusammen mit dem zweiten Unbekannten weglief. Eine 18-Jährige nahm die Verfolgung auf und kriegte die beiden Flüchtigen zu fassen. Mit zwei Faustschlägen in das Gesicht der jungen Frau konnten sich die beiden Tatverdächtigen aber erneut befreien und flohen dann endgültig.

Durch das Pfefferspray und die Faustschläge erlitten drei Geschädigte leichte Verletzungen. Zudem stahlen die Täter Bargeld in Höhe von 140 Euro. Zeugen beschrieben den „Antänzer“ mit 160 cm als auffallend klein, zwischen 15 und 17 Jahre alt, mit schwarzen Haaren, dunkelbraunen Augen und von südländischer Erscheinung. Er trug eine schwarze Basecap, einen schwarzen Jogginganzug mit roten Streifen am Oberteil und eine Umhängetasche. Der zweite Täter, welcher der jungen Frau ins Gesicht geschlagen hat, wird als rund 180 cm groß, 18 bis 20 Jahre alt, mit schwarzen Locken und Dreitagebart und von südländischer Erscheinung beschrieben. Er trug einen schwarzen Kapuzenpullover mit Reißverschluss und eine schwarze Jogginghose. Beide Verdächtigen sprachen gebrochenes Deutsch. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen. /ots