Bosch will Maschinen beibringen, Gedanken von Menschen zu lesen

Das Unternehmen Bosch
Symbolbild © istockphoto/Daniel Kloe

Die Robert Bosch AG forscht vielseitig und vor allem zukunftsweisend. Jetzt soll das Unternehmen an Techniken dran sein, die menschliche Gedanken lesen können.

Maschinen, die Gedanken lesen können. Das ist keine Fiction mehr, denn bei Bosch arbeitet man bereits an der zukunftsweisenden Technik.

Gedankenlesen per Maschine

Mit so genannter Quantensensorik will Bosch es möglich machen, dass in Zukunft Maschinen, die menschlichen Gedanken lesen können. Die Technologie soll dann unter anderem zur Behandlung von Menschen eingesetzt werden können. Denn auch wenn die Technik erschreckend klingt, sie soll für gute Zwecke eingesetzt werden.

Geplant ist es, die Maschinen für die Behandlung von Krankheiten wie beispielsweise Parkinson und Alzheimer eingesetzt werden können. Auch bei einer konkreteren Diagnose sollen die Maschinen dann zum Einsatz kommen und unterstützen. Dass Geräte Gedanken lesen können ist ein lang gehegter Wunsch der Menschheit. Doch in einem Land soll die Sehnsucht danach, besonders hoch sein.

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Gedankenlesen per Knopfdruck?

In China haben die Menschen offenbar besonders große Hoffnungen auf Maschinen, die ihre Gedanken lesen können. Zu dem Entschluss kommt eine von Bosch initiierte Umfrage. Dabei wurden Studien in vier Ländern durchgeführt. Vor allem die Chinesen wünschen sich demnach solch eine Technik.

Da Bosch bereits an der Quantensensorik hierfür arbeitet, scheint dieser Wunsch sich bald schon erfüllen zu können. Diese Technologie soll eine Art Schnittstelle darstellen, die zwischen den Maschinen und dem menschlichen Gehirn liegt. Binnen weniger Jahren hat sich in diesem Technikbereich viel getan. Die Fortschritte sollen beachtlich sein.

Fortschritte kaum aufzuhalten

Mittlerweile existieren Roboter, die einen Menschen exakter und sicherer operieren können, als es ein Arzt kann. Neben den Gedanken lesenden Maschinen gibt es noch viel weiter führende Ideen. Das Fahrzeug der Zukunft soll, so die Vision von Mercedes-Benz, bald nur noch mit dem Gedankenstrom des Menschen gesteuert werden können.

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Bosch möchte mit der Quantensensorik allerdings vor allem den medizinischen Bereich bedienen. „Auch wenn im Quantencomputer ein großes disruptives Potenzial steckt, Quantentechnologie ist weit mehr“, so Volkmar Denner. „Quantensensorik zum Beispiel kann helfen, wo Medizindiagnostik an Grenzen stößt.“