Daimler-Ex-Ingenieur: Schockierende Fehler am Tesla Model Y entdeckt

Tesla Elektroauto mit Ladestation
Symbolbild

Model Y von Tesla ist sollte den internationalen Markt der E-Autos aufwühlen. Ein ehemaliger Daimler-Ingenieur deckt enorme Mängel an diesem Modell auf. Sein Urteil: Nur ein Opel Corsa sei schlechter.

Die Daimler AG möchte den E-Automarkt erobern. Dabei wird die Luft für Hautkonkurrenten Tesla immer dünner. Ein Ingenieur fällt jetzt ein harsches Urteil über das Model Y von Tesla. Er deckt dabei sogar bekannte Schwächen auf.

E-Automobilität: Daimler hat zu lang gewartet

Daimler hatte lange gezögert, bis der Konzern dann schlussendlich doch entschieden hat, den E-Markt anzugehen. Dieses Zögern kostete wertvolle Ressourcen in den Reihen der Mitarbeiter. Viel qualifiziertes Personal ging zur Konkurrenz über. Darunter ist auch ein langjähriger Daimler-Ingenieur, der nun nach 13 Jahren zu Tesla wechselte.

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Stefan Schwunk, ehemaliger Daimler-Ingenieur, löste nach kurzer Zeit seinen Vertrag bei Tesla wieder auf. Der Ingenieur betreibt einen eigenen Youtube-Kanal unter dem Namen „Schwunkvoll“. Dort beurteilte er nun das Tesla Model Y. Sein Urteil fällt dabei alles andere als milde aus.

Neues Modell mit alten Schwächen

Seit kurzer Zeit können Kunden aus Deutschland das neue Tesla Modell erwerben. Model Y ist ein E-Fahrzeug, das als SUV den Markt erobern soll. Aktuell wird das E-Auto in der Gigafactory in China hergestellt. Bei näherer Betrachtung fällt jedoch eine Schwachstelle am neuen Tesla-Fahrzeug auf, welches bereits in der Vergangenheit für Furore sorgte.

Schwunk zeigt in seinem Video auf Youtube, dass bei der Verarbeitung der Bauteile nicht ordentlich genug gearbeitet wird. Auch der Herrenknecht-Chef betitelte die E-Autos von Tesla schon als „billige Mühlen“.

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Millimeterarbeit beim Check

Nicht nur die Verarbeitung ist, laut Schwunk mangelhaft. Der Youtuber nimmt das Fahrzeug in seiner Beurteilung genauer unter die Lupe. Er überprüft sogar die Spaltmaße zwischen den Bauteilen. Tesla klipst anscheinend die Ummantelung der Radkästen. Diese sollen vor Steinschlag schützen. Doch herkömmlicherweise werden diese eigentlich verklebt. Durch das verklipsen sitzen diese Teile nun sehr locker.

Weiter stellt der Youtuber fest, dass beispielsweise die Heckklappe links ein größeres Spaltmaß aufweist, als rechts. Für den ehemaligen Daimler-Ingenieur sind die Spaltmaße an den Türen viel zu groß. „Das ist dann doch zu viel des Guten.“