Cheeseburger bald 3 Euro: Nächste Preiserhöhung bei McDonald’s

Eine Hand hält einen Chickenburger von McDonalds in die Kamera.
Symbolbild © imago/ Pond5 Images

Eine schlechte Nachricht gibt es nun für Fans von Fast Food, denn mit einem Cheeseburger für 3 Euro gibt es jetzt die nächste Preiserhöhung bei McDonald’s. Das steckt dahinter.

Gäste dieser großen Fast-Food-Kette müssen für einen Cheeseburger bald 3 Euro zahlen. Damit steht bei McDonald’s die nächste Preiserhöhung in den Startlöchern. Dabei gilt der Fast-Food-Riese bislang als relativ günstig.

Preiserhöhungen in der Gastronomie

Eigentlich überraschen diese Folgen niemanden mehr, denn eines war fast klar: Wenn die Mehrwertsteuer in der Gastronomie von 7 auf 19 Prozent erhöht wird, steigen natürlich auch die Preise. Viele Restaurants und andere Lokale haben ihre Speisekarten inzwischen geändert und somit die Erhöhung des Steuersatzes auf den Kunden umgelegt. So kommt es dazu, dass ein Schnitzel schon mal über vierzig Euro kosten kann. Deswegen haben viele Menschen mittlerweile beschlossen, dass Essengehen ein Luxus ist, den man sich nur noch selten leisten kann. Ansonsten wird zu Hause gekocht oder auf Fast Food zurückgegriffen. Doch Letzteres scheint nun auch nicht mehr so einfach möglich zu sein.

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Einfacher Cheeseburger kostet bald 3 Euro bei McDonald’s

Da die McDonald’s-Filialen Franchise-Unternehmen sind, bestimmt jeder Inhaber selbst über die Preise. So kommt es deutschlandweit zum Teil zu enormen Preisschwankungen für ein und dasselbe Produkt. Derzeit kursiert ein Video auf TikTok, das die Gemüter ordentlich hochkochen lässt. Der Cheeseburger gehörte zu den billigen Produkten bei McDonald’s. Ihn gab es einst zum Schnäppchenpreis von nur einem Euro. Inzwischen koster er – je nachdem, in welcher Stadt man ihn kauft – 2,79 oder 2,90 Euro.

Doch diese Erhöhung scheint nicht der Mehrwertsteuererhöhung geschuldet. Denn die Inhaber der betroffenen Filialen haben die Preise schon vor dem 1. Januar 2024 erhöht. Dies wird wohl im Zuge der gestiegenen Personal- und Betriebskosten geschehen sein. Da jeder Franchisenehmer seine eigene Preispolitik machen darf, werden die Erhöhungen zumindest nicht alle zeitgleich geschehen. Wer seine Speisen mitnimmt und nicht im Restaurant isst, ist von der Erhöhung des Steuersatzes sowieso nicht betroffen.