Traditionsgeschäft ist insolvent – Jeder Deutsche kennt es

Eine Frau in Winterjacke, mit schwarzer Tasche steht vor einem Geschäft in der Stadt. In dem Laden werden Schuhe und Taschen verkauft. An dem Schaufenster des Schuhladens hängt ein Sale-Schild.
Symbolbild © istockphoto/Krezofen

Ein Traditionshändler aus Deutschland ist pleite. Verschiedene Gründe wurden hierfür genannt. Das Unternehmen hat bisher immer viele treue Kunden. 

Bereits letztes Jahr kündigt der Riese ein Insolvenzverfahren an. Dazu hätten verschiedene Gründe geführt. Nun droht dem beliebten Unternehmen das endgültige Aus. Für viele Kunden ein Schock!

Filialen machen dicht

80 von den insgesamt 160 Filialen in Deutschland und in Österreich stehen vor dem Aus. Das Insolvenzverfahren läuft dabei bereits seit Dezember letzten Jahres. Für die hohen Schulden wurden verschiedene Gründe angeführt: Inflation, Ukraine-Krieg und steigende Energiepreise.

Eine Belastung, mit der momentan viele Deutsche zu kämpfen haben. Doch auch das Kaufverhalten der Kunden habe sich mit der Zeit komplett verändert: Diese würden heutzutage viel mehr online shoppen, als Geschäfte aufzusuchen.

Ungewisse Zukunft

Bei dem insolventen Unternehmen handelt es sich um den Schuhgiganten Görtz. Viele Deutsche haben das Unternehmen beim Bummeln durch die Stadt sicherlich schon wahrgenommen.

Görtz bietet seinen Kunden vor allem viele verschiedene Markenschuhe an. Doch das Onlinegeschäft und die Inflation setzen das Unternehmen unter Druck. 80 Filialen sollen bald schließen. Ein Privatinvestor möchte jetzt aushelfen.

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Rettung in letzter Not

Die Geschäftsleitung, die aus Frank Revermann und Tobias Volgmann besteht, bleibt trotz des drohenden Aus‘ zuversichtlich. Denn dank eines Privatinvestors könnten die 80 Filialen gerettet werden. Dieser habe laut den Geschäftsführern ein interessantes Konzept und tragfähiges Angebot erstellt. Der Name des Retters in letzter Not wird jedoch nicht genannt.

Ein vom Gericht bestellter Sachverwalter bleibt ebenfalls positiv. Revermann dazu: „“Wir sind davon überzeugt, dass Görtz eine erfolgreiche Zukunft erwartet“.

Ende Oktober letzten Jahres wurde ein Sanierungsverfahren am Amtsgericht Hamburg eröffnet. Diese erweist sich als bisher erfolgreich und wird vom Insolvenzgericht unterstützt. Einige Filialen wurden jedoch auch bereits gekündigt. So haben einige Görtz-Mitarbeiter ihren Job verlieren müssen. Es bleibt abzuwarten, ob die Maßnahmen des Privatinvestors die restlichen Geschäfte retten können oder ob diese endgültig dicht machen.