Meteorologen warnen: Hurrikan zieht aktuell nach Deutschland

Tornado Sichtung in Deutschland, vor denen Meteorologen warnen
Symbolbild © istockphoto/Justin Hobson

Meteorologen sprechen nun eine Wetterwarnung aus, denn schon bald könnte ein Hurrikan Deutschland erreichen.

Das Wetter in Deutschland macht dieses Jahr so einigen zu schaffen. Kälte im Sommer, Hitze im Herbst – und nun soll auch noch ein Hurrikan auf uns zukommen. Darüber, woher dieser kommt und was die Wetterexperten dazu sagen, sollte man unbedingt informiert sein.

Hurrikan ist auf dem Weg nach Europa

Was ist nur mit dem Wetter los? Genau diese Frage haben sich in Deutschland dieses Jahr schon so einige gestellt. In den Sommermonaten war es ziemlich herbstlich, Anfang Herbst dann wiederum ganz schön sommerlich. Und zu warm soll es laut den langfristigen Prognosen mit bis zu zwei Grad Temperaturanstieg auch bleiben. Was sich erst mal nach wenig anhört, kann jedoch fatale Auswirkungen haben. Unwetter nehmen weiter zu und das nicht nur in Deutschland. Nun wurde eine Sturmwarnung ausgesprochen, denn ein Hurrikan ist auf dem Weg nach Europa.

Der Sturm mit dem Namen „Nigel“ ist dabei kein gewöhnlicher Hurrikan, sondern ein sogenannter „Mega-Sturm“ der Stufe drei. Gebildet hat er sich über dem Atlantischen Ozean. Nun zieht er seine Bahn in Richtung Großbritannien, was im weiteren Verlauf auch Auswirkungen auf Deutschland haben wird. Doch müssen wir uns nun fürchten?

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Hurrikan kommt anders als erwartet

Die Auswirkungen, die der Hurrikan auf unsere Gefilde haben wird, sind anders, als man denken könnte. Denn das Wettertief, das Nigel vor den Britischen Inseln erzeugt, verursacht wiederum ein Hoch in Deutschland. Kurzum: Man darf sich hierzulande auf einen warmen Herbst einstellen, der mitunter für sommerliche Temperaturen sorgt.

Hurrikan Nigel beschert uns also einen milden Altweibersommer. Das bedeutet ein warmes Ausklingen des Sommers, der in einen Herbst mit gemäßigten Temperaturen übergeht. Grund dafür ist das stabile Hochdruckgebiet, das momentan auf uns zusteuert. Auch kommt ein solcher Spätsommer oft mit einer großen Menge an Spinnweben daher. Daher leitet sich möglicherweise auch der Name „Altweibersommer“ ab, denn die Fäden, mit denen die Baldachinspinnen durch die Lüfte segeln, sollen an das ergraute Haar alter Frauen erinnern. Der Begriff „weiben“ kommt zudem aus dem Altdeutschen, damit ist das Knüpfen von Spinnweben gemeint.