Lage spitzt sich zu: Studenten zahlen für WG-Zimmer astronomische Preise

Teure Wohnungen
Symbolbild

Karlsruhe Insider: Wintersemester 2021/2022 wird teurer.

Ab dem kommenden Wintersemester wird wieder in Präsenz studiert, auch in Stuttgart. Die Nachfrage nach Zimmern ist hoch, und die Zimmer werden immer teurer. Wer nicht im Studentenwohnheim unterkommt, muss tief in die Tasche greifen. 25 Quadratmeter für 1.000 Euro Warmmiete ist keine Seltenheit.

Erstmals seit drei Semestern gibt es wieder Präsenzunterricht. Wegen der Corona-Pandemie gab es bislang nur online Unterricht. Nun sollen Studentinnen und Studenten endlich wieder in die Hörsäle zurückkehren können. Doch mit der Rückkehr zum Präsenzunterricht beginnt auch wieder der alljährliche Andrang auf Wohnungen, WGs und Studentenwohnheime. Wohnheime in Baden-Württemberg werden mit Anfragen geradezu überschwemmt. Wie sieht die Wohnsituation für Studenten in der Landeshauptstadt Stuttgart aus?

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Wer in und rund um Stuttgart ein Studium beginnt und eine Bleibe sucht, für den ist das Studierendenwerk Stuttgart meist eine erste Anlaufstelle. Das Studierendenwerk betreibt derzeit 34 studentische Wohnanlagen mit insgesamt 6.745 Wohnplätzen an den Standorten Stuttgart-Mitte, Stuttgart-Vaihingen, Ludwigsburg, Esslingen und Göppingen. Auf der Warteliste zum Wintersemester 2021/22 stehen aktuell 2.016 Bewerber. Zum Vergleich: Anfang September 2020 standen 1.484 Studierende auf der Warteliste. Im September 2019, also vor der Pandemie, waren es rund 3.800 Studierende.

In Stuttgart sind noch 364 Zimmer für Studierende in den Studentenheimen frei. Wer keines bekommt, muss viel Geld mitbringen.