Roboter besucht regelmäßig eine Kita in Baden-Württemberg

Ein Roboter umarmt ein lächelndes Kind
Symbolbild © istockphoto/Zinkevych

Ein Roboter besucht regelmäßig eine Kita in Baden-Württemberg. Im Rahmen eines Forschungsprojekts tanzt und singt er mit den Kindern.

Gerade in der Kinderbetreuung sind viele pädagogische Fachkräfte nötig – oftmals herrscht hier ein drastischer Personalmangel, sodass einige Kitas ihre Öffnungszeiten nun sogar eingeschränkt haben. In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass jetzt ein Roboter regelmäßig eine Kita in Baden-Württemberg besucht. Dort singt und tanzt er mit den Kindern.

Roboter besucht regelmäßig Kita in Baden-Württemberg

Es ist eine bestimmte Versuchsreihe, die einen Roboter regelmäßig in eine Kita in Baden-Württemberg schickt. Es handelt sich dabei um einen inklusiven Kindergarten im Lebenshilfehaus in Karlsruhe. Seit Kurzem sorgen dort nicht mehr nur die Betreuer und das Kita-Personal für Unterhaltung. Roboter Nao besucht regelmäßig die Kita in Baden-Württemberg und singt und tanzt dort mit den Kindern. Dabei haben die Wissenschaftler, die das Forschungsprojekt betreuen, etwas Überraschendes herausgefunden, was so nicht zu erwarten war.

Forschungsprojekt – Roboter beschäftigt Kinder im Kindergarten

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Der kleine Roboter Nao ist nur 58 Zentimeter groß. Die Maschine hat eine menschenähnliche Gestalt und wurde in Frankreich hergestellt. Jetzt haben ihn Wissenschaftler im Rahmen eines Projekts an der Hochschule für Technik in Karlsruhe einem Praxistest unterzogen. So besucht der Roboter regelmäßig eine Kindertagesstätte in Baden-Württemberg, um herauszufinden, wie die Kinder dort mit der künstlichen Intelligenz umgehen. Inzwischen kommt der Roboter bis zu dreimal pro Woche in die Gruppe.

Gemeinsam mit dem Roboter singen und tanzen die Kinder. Überraschenderweise stellten die Erzieherinnen dabei fest, dass der Roboter eine sehr motivierende Wirkung auf die Kinder hat. Er wecke ihre Neugier und auch ihr Interesse. Außerdem würden die Kinder die Anweisungen des Roboters sehr zuverlässig befolgen, vor allem wenn es um sportliche Übungen gehe. Gerade die autistischen Kinder würden dabei sehr aufgeschlossen auf die kleine Maschine reagieren. Man darf gespannt erwarten, welche Erkenntnisse man in Zukunft noch aus diesem Forschungsprojekt ziehen kann.