Allergiker: Gefährliche Pflanze breitet sich aus im Karlsruher Hardtwald

Ein Mann im Schutzanzug auf einem Feld. Der Mann steht in einem weißen Overall mitten in der Natur, um sich vor giftigen Stoffen zu schützen. Er trägt eine Schutzmaske über dem Gesicht.
Symbolbild © istockphoto/LightFieldStudios

Karlsruhe Insider: Traubenkraut.

Die Beifuß-Ambrosia ist giftig und breitet sich vehement in der Region aus. Wie gefährlich ist die Pflanze, und wann unternehmen die Verantwortlichen etwas?

Die Pollen des Beifuß-blättrigen Traubenkrauts Ambrosia sollen auf Allergiker fünfmal so stark wirken als die Gräserpollen. Aus diesem Grunde ist die Ambrosia auch mit erhöhter Vorsicht zu beobachten.

Damals, in der Antike, galt die Ambrosia als die Speise der griechischen Götter, und nur die ganz großen Helden bekamen diese Götterspeise zum Genießen.

Auch heutzutage hat die Ambrosia auf die Menschen eine sehr große Bedeutung, denn noch nie vorher gab es einen extra Tag für eine Pflanze.

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Die Ambrosia stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde erst im 19. Jahrhundert in Europa und anschließend in Deutschland eingeschleppt.

Warum die für Allergiker so gefährliche pflanze als Götterspeise genannt wurde, vermag anscheinen nur Homer selber zu wissen. Bis zu 60.000 Samenkörner, die bis zu 40 Jahre keimfähig bleiben und fast eine Milliarde Pollen produzieren, vermag eine Ambrosia-Pflanze allein zu verrichten.

Bereits 10 Pollen können bei Allergikern eine Allergische Reaktion hervorrufen. Allein die gesundheitlichen Folgen, die diese Ambrosia-Pflanzen anrichten, kosten das deutsche Gesundheitswesen im Jahr mehrere hunderte Millionen Euro.

Warum darf sich dann so eine Pflanze so unkontrolliert weiter vermehren?