Energiekrise in Karlsruhe: Neue Spartipps jetzt für die Bürger

Person wärmt sich an Heizung
Symbolbild © istockphoto/Tennessee Witney

Aufgrund der Energiekrise müssen alle Bürger sparen. Hauptsächlich im Winter. Dafür gibt es jetzt einige Spartipps von Experten.

Energieexperten aus dem Karlsruher Norden geben wichtige Spartipps für den Winter. Vom Thermostat bis zum Duschkopf ist alles dabei. So lässt sich einiges an Energie sparen.

Sparen geht im Kleinen

Es gibt viele Methoden, um mit kleinen Handlungen Energie zu sparen. Und das rechnet sich zusammen. Gerade, weil der Kälteeinbruch früh und plötzlich war. Die Wohnungen sind bereits jetzt schon kalt und die Heizungen laufen. Doch jedes Grad Raumtemperatur kostet Geld.

Wichtig ist es vor allem, die Heizung richtig einzustellen. Das ist wenig Aufwand, jedoch sehr effektiv. Oft passen Verbraucher die Heizung nicht an und lassen sie Werkseinstellung. Das kostet Geld. Die Heizung auf den Bedarf einstellen, lohnt sich.

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Auch die Wartung der Heizung ist wichtig. Vermieter und Eigentümer sind sogar ab dem 1. Oktober dazu verpflichtet.

Alufolie hinter der Heizung und gedämmter Rollladenkasten: Sparen kann man im Kleinen. Energieexperten aus dem nördlichen Landkreis geben Tipps, um im Winter weniger Energie zu verbrauchen.

In älteren Gebäuden sollten Eigentümer das Thermostat auswechseln. Neuere sparen etwa 20 Prozent Energie ein. Denn sie messen die Wärme, die schon im Raum ist.

Dämmen und Dichten

Dies ist besonders wichtig. Denn Zugluft beeinflusst unser Wärmegefühl um ca. drei Grad. Verbraucher sollten mit einer Kerze Fenster und Türen prüfen. So stellt man fest, ob und wo es zieht.

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Das Dämmen ist einfach. Oft reicht eine Silikonfuge. An gewissen Orten kann man einen Vorhang anbringen. Auch Dämmtapeten aus Styropor mit Alu-Kaschierung sind effektiv. Denn sie reflektieren die Wärme vom Heizkörper.

Wasser einsparen

Auch dies ist notwendig, um Energie zu sparen. Verbraucher sollten kürzer duschen und nur volle Wasch- und Spülmaschinen laufen lassen. Diese Maßnahmen sind leicht in den Alltag zu integrieren.

Auch der Kauf eines Wasserspar-Duschkopfs lohnt sich. Dieser spart bis zu 50 Prozent des Wasserverbrauchs ein. Sparamateuren und Perlatoren für Wasserhähne reduzieren den Durchfluss und Kosten.

Auch auf Stromfresser ist zu achten. Verbraucher sollten klassische Glühlampen durch LED-Lampen ersetzen. Denn diese brauchen nur sieben anstatt 60 Watt.

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Wer diese kleinen Tipps befolgt, hat am Ende des Winters einige Euro gespart. Und dies ohne viel Aufwand.