Mit Kleber: Klima-Aktivisten wollen deutsche Großstadt lahmlegen

Ein Klima-Aktivist klebt auf der Straße, zwei Hände versuchen ihn zu lösen.
Symbolbild © istockphoto/Canetti

Klima-Aktivisten wollen die nächste deutsche Großstadt einschränken. Dafür nutzen sie bekanntlich Kleber und sperren Straßen.

In einer deutschen Großstadt wird es am kommenden Mittwoch lebhaft und aufgewühlt zugehen. Die Klima-Aktivisten „Die Letzte Generation“ haben eine beeindruckende Protestaktion angekündigt, die dazu bestimmt ist, die nächste deutsche Großstadt in Unruhe zu versetzen. Dies stellt jedoch erst den Auftakt zu einer umfassenderen Bewegung dar. Ihr vorrangiges Ziel besteht darin, ein dringend notwendiges Bewusstsein für die Herausforderungen der Klimakrise zu schärfen.

Aktivisten sorgen wegen Klimawandel deutschlandweit für Unruhe

Die Klima-Aktivisten rufen Bürger aus ganz Deutschland dazu auf, sich an diesem Ereignis zu beteiligen. Sie argumentieren, dass die Zeit für wirkungsvolle Schritte gegen die Klimaerwärmung knapp wird. Die „Schlüsselphase“, wie sie von der Gruppierung „Die Letzte Generation“ genannt wird, hat bereits begonnen. Die Umweltaktivisten sind fest entschlossen, die bisherigen Maßnahmen der Regierung nicht länger hinzunehmen. In ihrem Aufruf betonen sie, dass ein „Weiter so“ keine akzeptable Option mehr darstellt. Der Protestzug startet um 13 Uhr von einem zentralen Ort in der Stadt, den die Aktivisten als den Ort sehen, an dem die Regierung unsere Zukunft riskiert. Ab Montag sollen nicht nur Hauptverkehrsstraßen, sondern auch Nebenstraßen und Kreuzungen blockiert werden. Ein Ende ist nicht absehbar.

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Aktivisten machen Druck auf die deutsche Bundesregierung

Die Umweltaktivisten sind fest entschlossen, den Druck auf die Bundesregierung aufrechtzuerhalten, bis diese die wichtigsten Anliegen der Bewegung erfüllt. In einem öffentlichen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz erläutert die Gruppe „Die Letzte Generation“ ihre Beweggründe für den fortgesetzten Protest. Sie setzen sich für einen grundlegenden Wandel in unserer Lebensweise und Wirtschaft ein, der nur dann möglich ist, wenn aufrichtig darüber kommuniziert wird. Ebenso plant die Jugendbewegung „Fridays for Future“ umfangreiche Protestaktionen. Am kommenden Freitag findet der 13. weltweite Klimastreik in über 240 deutschen Städten statt. Millionen von Menschen werden sich auf den Straßen versammeln, um energisches Handeln gegen die Klimakrise zu fordern.