Nach Impf-Shitstorm: RKI-Chef hat sich mit AstraZeneca spritzen lassen

Foto: Robert Koch Institut

Erst sollte der Impfstoff AstraZeneca nur noch an Personen unter 65 verimpft werden.

Nach ersten Fällen von Thrombosen und Nebenwirkungen wurden dann alle Termine gestoppt.


Nun sollen nur noch Menschen über 60 mit dem Serum vor Corona geschützt werden. Ein Impf-Chaos brach aus und auch die Menschen wurden lauter!

Nach dem Gezerre um AstraZeneca hat jetzt Robert-Koch-Institut-Chef Lothar Wieler (60) ein Zeichen gesetzt.

Der 60-Jährige hat sich mit dem Stoff jetzt spritzen lassen. Das meldete das RKI über Twitter mit einem Bild. Denn alle Menschen über 60 Jahre können nun einen Termin buchen.

Wieler wird dabei zitiert: „Ich bin froh und glücklich, dass ich heute Vormittag mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft wurde. Mein Dank gilt heute besonders den kompetenten Mitarbeiter*innen der Impfhotline und des Impfzentrums. Mit jeder Impfung rückt das Pandemieende näher!“

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In welchem Impfzentrum der RKI-Präsident die Spritze bekommen hat, ist unklar. Er informiert aber darüber, dass auch Berlin eine Hotline für Menschen ab 60 Jahre freigeschaltet hat, die kurzfristig und ohne Einladungscode einen Termin zur Impfung mit AstraZeneca vereinbaren wollen. Ein guter Marketingmove?