PS-Protzer zerlegt neuen Ferrari – 400.000 Euro Schaden

Unfall mit einem Ferrari
Symbolbild Foto: Kreisfeuerwehrverband Calw

Bei über 300 Kilometern pro Stunde verlor ein Ferrari-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Was dann geschah, ist wirklich erstaunlich.

Am 1. Dezember ereignete sich zur Mittagszeit ein Verkehrsunfall der besonderen Art. Auf der A9 zwischen Hilpoltstein und Greding verlor ein Ferrari-Fahrer die Kontrolle über sein Luxusmobil. Aber scheinbar hatte er eine ganze Wagenladung Schutzengel im Kofferraum.

Unfall infolge eines Überholmanövers

Tatsächlich hat sich der Fahrer bei dem Unfall nicht verletzt. Wenn man sich das Bild anschaut, kann man es gar nicht glauben. Ausgehend von den Ermittlungen der Polizei Mittelfranken und der aktuellen Presseerklärung ging dem Unfall ein Überholvorgang voraus. Demnach soll eine 65-jährige Fahrerin von der linken auf die mittlere Spur gewechselt sein, als der Ferrari sich näherte. Eigenen Angaben zufolge war der 59-jährige Ferrari-Fahrer sehr schnell unterwegs.

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Als der Fahrer zum Überholmanöver ansetzte, geriet er mit seinem Wagen zu weit nach links. In diesem Moment soll er die Leitplanke berührt haben, wodurch das Auto auf die rechte Seite in Richtung Außenschutzplanke geschleudert wurde. Der Sportwagen blieb auf der linken Spur liegen. Wie durch ein Glück waren keine anderen Verkehrsteilnehmer betroffen.

Wie durch ein Wunder keiner verletzt

Auch wenn der Unfallverursacher das Krankenhaus aufsuchte, wurde er seiner eigenen Aussage nach nicht verletzt. Das kommt einem kleinen Wunder gleich oder der Leistung vieler Schutzengel. Ein Grund für den Schutz und die Unversehrtheit des Fahrers ist die massive Fahrgastzelle, die ihre Insassen vor schlimmen Verletzungen schützt. Der Sportwagen ist ein Totalschaden.

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Sachschaden von 400.000 Euro

An dem Unfallort waren die freiwilligen Feuerwehren aus Meckenhausen und Hilpoltstein. Aus den Ermittlungen wird deutlich, dass der Ferrari nicht älter als ein Jahr war.

Er konnte nicht mehr vom Unfallplatz weggefahren werden, sondern musste abgeschleppt werden. Laut Polizei handelt es sich um einen Sachschaden von ungefähr 400.000 Euro.