Schwarzfahrer in Karlsruhe erlebt eine böse Überraschung!

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Karlsruhe (ots) – Vergangen Freitag fahndeten Beamte der Bundespolizei erfolgreich nach einem 22-jährigen Deutschen, welcher zuvor vom Amtsgericht Bretten wegen Beförderungserschleichung verurteilt wurde.

Er hatte es versäumt, die Geldstrafe in Höhe von 2.600 Euro zu zahlen oder seine 130-tägige Haftstrafe anzutreten. Die Bundespolizisten trafen den Verurteilten in der Nähe seiner Wohnanschrift in leichter Bekleidung beim Ausführen seines Hundes an.


Der 22-Jährige gab an, den geforderten Betrag nicht aufbringen zu können. Somit stand fest, dass der Mann die nächsten 130 Tage im Gefängnis verbringen muss. Daher ermöglichten die Beamten dem jungen Mann, den Hund zuvor einem Bekannten zu übergeben und sich zu Hause umzuziehen.

Als die Bundespolizisten gemeinsam mit dem 22-Jährigen dessen Wohnung betraten, bemerkten diese eine große Packung mit 42,2g Cannabiskraut sowie weitere typische Utensilien zum Handel mit Betäubungsmittel auf dem Wohnzimmertisch des jungen Mannes. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt und der junge Mann anschließend in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Ihn erwartet nun neben seiner Haftstrafe zusätzlich eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.