Zusammenbrüche: Klimaaktivisten kündigen Durststreiks in Deutschland an

Fridays for Future Demo
Symbolbild Foto: Henning Schlottmann, CC BY-SA 4.0, Wiki

Klimaaktivisten stellen Ultimatum, bereits mehrere Aktivisten sind nach Hungerstreiks schon zusammen gebrochen.

Nach Ablauf eines Ultimatums an die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen haben zwei Klimaaktivisten in Berlin einen verschärften Hungerstreik angekündigt.

Eine 24-jährige Frau und ein 21-jähriger Mann wollen nach eigenen Angaben ab Samstag auch Flüssigkeit verweigern – es sei denn, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sage vorher öffentlich, dass Klimanotstand herrsche.

Nach der Ankündigung der beiden kam am Abend Grünen-Chef Robert Habeck ins Camp der Klimaaktivisten bat sie, den Hungerstreik abzubrechen und nicht noch zu verschärfen. Das Ziel der Aufmerksamkeit sei erreicht.

In Berlin sind bereits zwei der sechs Klimaaktivisten im Hungerstreik ins Krankenhaus gekommen.

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Am Samtagmorgen war eine 19-Jährige zusammengebrochen und mit einem Rettungswagen in die Charité eingeliefert worden.

Am Samstagnachmittag habe ein Arzt im Camp auch einem 27-Jährigen dringend geraten, sich in Behandlung zu begeben.

Das sagte eine Sprecherin der Aktion der Deutschen Presse-Agentur. Das habe er auch getan.

Ob die beiden ihren Hungerstreik später wollen, sei noch unklar. Die Aktivisten sind seit 30. August im Hungerstreik. /dpa