Dunkle Wolken: Discounter Kik schließt erste Filialen in Deutschland

Der Eingang des Textildiscounters Kik.
Symbolbild © istockphoto/artas

Offensichtlich geht ein Ladensterben um sich. Der Bekleidungs-Discounter Kik schließt offenbar erste Filialen in Deutschland. Eine Filiale wird bereits nach nur wenigen Jahren geschlossen, wie jetzt bekannt wurde.

Kik gilt als einer der größten Bekleidungs-Discounter in Deutschland. Jetzt soll bekannt geworden sein, dass der Textilriese erste Filialen in Deutschland schließen muss. Darunter ist auch eine Filiale, die nur wenige Jahre existierte.

Immer mehr Läden müssen schließen

In vielen größeren Städten ist seit einiger Zeit ein regelrechtes Laden- und Geschäftesterben zu beobachten. Doch nicht nur Großstädte haben mit dieser Situation zu kämpfen, auch kleinere Gemeinden und Ortschaften vermelden zahlreiche Schließungen von Händlern.

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Besonders in kleinen Gemeinden und Kommunen bedeutet ein Ladensterben auch, dass die Menschen auf diese Produkte nicht mehr zugreifen können. So sind Non-Food-Discounter oder auch andere Einzelhändler oftmals sehr wichtig für die Regionen. Jedoch verschwinden von ihnen immer mehr von der Bildfläche.

Filiale schließt nach 7 Jahren

Lediglich sieben Jahre lang existierte die Kik Filiale, welche nun geschlossen werden muss. Dies zumindest geht aus Berichten hervor. Die Filiale befindet sich direkt neben einem Rewe Supermarkt. Neben Dekoration und Bekleidung erhalten die Kunden dort auch Spielzeug, Geschenke und Bastelartikel. Kik ist, wie der Konkurrent Tedi, aufgrund seiner günstigen Preise bei Verbrauchern sehr beliebt.

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Diese Filiale wurde jedoch zum 21. Januar für immer geschlossen. In der Gemeinde leben 6.700 Menschen. In Kürze hätte die Filiale im Norden von Hardheim ihren siebten Geburtstag gefeiert. Früher befand sich in den Räumlichkeiten ein Norma Discounter.

Räumlichkeiten für Discounter beliebt

Es scheint fast so, als wären die Räume der ehemaligen Kik Filiale beliebt unter Discountermärkten. Als Nachfolger soll ich hier ein Sonderpreis Baumarkt einziehen. Schon im Frühsommer dieses Jahres will der Baumarkt die Räume beziehen.

Die ehemaligen Mitarbeiter aus Hardheim sollen, so Kik, in den nächstgelegenen Filialen weiterbeschäftigt werden. Auch die Kunden müssen nun die im Umkreis liegenden Filialen anfahren oder besuchen, wenn sie zu Kik möchten.