Neue Verbotsschilder: Aldi, Lidl und Edeka mit Sparmaßnahmen

Edeka Supermarkt eingang
Symbolbild © istockphoto/Anne Czichos

Bei einigen Supermärkten wurden jetzt Verbotsschilder aufgestellt. Diese sollen ab Oktober einen neuen Einkaufs-Alltag einläuten.

Aldi, Lidl und Edeka sowie andere Supermärkte und Discounter, wollen ab Oktober neue Wege gehen. Die ersten Verbotsschilder wurden bereits aufgestellt.

Das sollen die Schilder bedeuten

Dass man vorsichtig sein soll, weil der Boden frisch gewischt ist, dass hier gerade der Weg versperrt ist, oder dass Produkte ausverkauft sind. Solche Schilder kennen Verbraucher, denn sie sind in jedem Supermarkt zu finden.

Doch diese Schilder sind neu und offenbar ein Ergebnis dessen, was dieses Jahr alles geschehen ist. Sie zeigen deutlich, in welchen Zeiten wir leben und worauf alle Verbraucher sich jetzt einstellen müssen, wenn sie einkaufen gehen wollen.

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Die Jahre der Einschränkungen

Nach Einschränkungen beim Einkaufen durch die Pandemie haben viele auf Lockerungen gehofft. Doch für Oktober stehen schon die neuen Begrenzungen an. Denn jetzt könnte es in den Supermärkten kalt werden.

Discounter und Supermärkte müssen nämlich drastisch ihren Energieverbrauch reduzieren. Daher wurden jetzt, rechtzeitig zur Heizperiode, die ersten Schilder aufgestellt. Diese deuten an, welche Sparmaßnahmen auf die Verbraucher zukommen werden.

Die Heizung wird abgestellt

Die Schilder geben einen Hinweis darauf, dass sich Kunden, aber auch Mitarbeiter auf eine Änderung einstellen müssen. Die Heizungen in den Märkten soll um mindestens zwei Grad reduziert werden.

So sollen die hohen Kosten für den Betrieb gesenkt werden. Die Gesundheit der Mitarbeiter sei aber eine hohe Priorität. Die Sparmaßnahmen sollen nicht auf Kosten der Mitarbeiter gehen, so die Unternehmen.