Bürger sauer: Proteste in Karlsruhe gegen geplante Neueröffnung

Symbolbild

In Karlsruhe bahnen sich Proteste gegen die geplante Neueröffnung einer speziellen Einrichtung an. Die Bürger sind verärgert.

In Karlsruhe Durlach kam es kürzlich zu Auseinandersetzungen. Streitpunkt war die Planung einer neuen Einrichtung, die viele Anwohner nicht in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft haben wollen. Der Eigentümer der Immobilie kann die Wut und den Streit nicht verstehen.

Proteste gegen die Neueröffnung in Karlsruhe

Die Empörung in Karlsruhe kennt in diesen Tagen keine Grenzen. Im Stadtteil Durlach ist etwas Besonderes geplant. Viele Menschen sind wütend und laufen Sturm dagegen. Sogar eine Bürgerinitiative hat sich gegründet, um gegen das Vorhaben vorzugehen. Doch was bringt die Menschen so auf die Palme?

In Karlsruhe soll ein neues Großbordell entstehen. Damit findet das älteste Gewerbe der Welt eine feste Institution im Stadtteil Durlach. Doch wer will schon neben einem solchen Etablissement wohnen? Derzeit laufen erste Gespräche mit den Betreibern und dem Eigentümer der Immobilie. Die künftigen Betreiber, die das Bordell eröffnen wollen, kommen wohl aus Amsterdam. Es gibt auch Überlegungen, die gesamte Immobilie zu übernehmen. Der jetzige Eigentümer der Immobilie wundert sich über den Widerstand gegen dieses Projekt. Im Gewerbegebiet zwischen Karlsruhe und Durlach habe es schon immer Prostitution gegeben.

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Völlig neue Dimension: Bürgerinitiative läuft Sturm

Dieses Etablissement jedoch soll völlig neue Dimensionen erreichen. Das gesamte Objekt soll erheblich vergrößert werden. Die Bürgerinitiative traf sich aus diesem Anlass am Liebesbrunnen direkt vor dem Durlacher Rathaus. Aus moralischen Gründen wolle man das Projekt verhindern. Dazu werden derzeit Unterschriften gesammelt. Außerdem fordert die Bürgerinitiative vermehrten Druck vonseiten der Kommunalpolitik.

Kerem Bayrak, der jetzige Eigentümer, antwortet der Initiative, dass sie das Objekt auch selbst übernehmen können, da es derzeit leer stehe. Diese Forderung sei jedoch nicht umsetzbar, so die Bürgerinitiative, da die geforderte Summe unrealistisch hoch sei. Was bleibt, ist ein Eigentümer, der sein Objekt verkaufen will und so bald dem größten Bordell Karlsruhes einen Raum geben könnte.